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Katie Melua auf Deutschlandtour

Katie Melua tourt noch mal mit ihren größten Hits. Trotzdem ist bei der Sängerin nichts mehr, wie es mal war.

Katie Melua kommt mit ihren größten Hits auf Tour durch Deutschland. Der Titel der Tour ist „Summer 2019“.
Foto: Schreyer Kommunikation

Vor 16 Jahren hat Katie Melua ihr Debütalbum „Call off the Search“ veröffentlicht, bereits zwei Jahre später ist ihr mit der Single „Nine Million Bicycles“ der Durchbruch gelungen. Gerade einmal 34 ist die georgisch-britische Sängerin, doch nach mittlerweile sieben Studioalben und zahlreichen Hits ist es legitim, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im letzten Jahr ist mit der „Ultimate Collection“ ihre erste Werkschau erschienen, und nachdem sie ihr bis dato letztes Studioalbum „In Winter“ (2016) der dunklen Jahreszeit gewidmet hat, findet Meluas aktuelle Tournee unter dem Motto „Summer 2019“ statt.

Wenn Katie Melua in neun deutschen Städten auf der Bühne steht, bleibt sie vorerst im Best-of-Modus: Die Fans können einen bunten Querschnitt durch 16 Karrierejahre erwarten, der nicht nur die Singles enthält, sondern auch Albumtracks, auf die Melua nach eigener Aussage ganz besonders stolz ist. Doch auch wenn die Konzerte auf den ersten Blick eine Rückschau darstellen, markieren sie einen Wendepunkt, der in die Zukunft weist.

Melua steht nicht etwa allein mit einer Klampfe auf der Bühne, sondern sie hat sich den „Gori Women’s Choir“ aus Georgien eingeladen, der ihren oftmals reduzierten Songs eine erhabene, prunkvolle Note hinzufügt. Und auch sonst will Melua mit ihrem Image aufräumen. „Ich will zeigen, dass ich eine erwachsene Musikerin bin“, sagt sie auch im Hinblick auf die beendete Zusammenarbeit mit dem Musiker und Produzenten Mike Batt, der sie zu Beginn der 2000er-Jahre entdeckt und mit dem sie vier erfolgreiche Alben aufgenommen hat. „Dafür werde ich ihm immer dankbar sein“, sagt die Künstlerin. „Nur waren wir so auf einen Sound und ein Image fixiert, dass wir auf der Stelle getreten sind. Ich musste einfach die Reißleine ziehen. Seitdem habe ich mich an elektronische Sounds gewagt, mit Orchester und Chor experimentiert, mit neuen, interessanten Leuten gearbeitet und alles daran gesetzt, eben nicht mehr dieses süße, kleine Mädchen mit der Gitarre und der Engelsstimme zu sein. Das war mir auf Dauer doch zu langweilig.“

Das Publikum kann also mit vielen Neuerungen rechnen – und umso gespannter sein, wie Meluas nächste Studioplatte klingen wird, mit der sie nach eigener Aussage schon zur Hälfte fertig ist.

Tourdaten:

25. 7. Stuttgart

26. 7. Lauchheim

27. 7. Trier

29. 7. Berlin

30. 7. Dresden

31. 7. Leipzig

29. 8. Schwerin

30. 8. Bochum

31. 8. Aachen

Tickets gibt es bei Reservix.

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