MUSIK

„Last Days“: Kurt Cobains letzte Tage bald als Opern-Inszenierung zu sehen

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Kurt Cobain, Krist Novoselic und Dave Grohl von NirvanaFoto: Universal Music
  • Die letzten Tage im Leben von Kurt Cobain sollen auf die Opernbühne gebracht werden.
  • Das Ableben der Grunge-Ikone mit nur 27 Jahren hatte 1994 die Fans der Band und die Musikwelt erschüttert.
  • Die Oper soll sich stark am Erfolgsfilm „Last Days“ orientieren, wie das Royal Opera House (ROH) berichtet.

Die Inszenierung wird als eine lose Adaption des gleichnamigen Kultfilms „Last Days“ von Gus Van Sant aus dem Jahr 2005 umgesetzt, dessen fiktionale Erzählung auf den Ereignissen vor Cobains Suizid beruhte. Selten war eine Fangemeinde vom Suizid eines Weltstars so erschüttert gewesen. Der Film über den Tod Cobains hatte den modernen Mythos um seinen Tod wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt, die Debatte darüber erneut aufflammen lassen und für einige Sensationslüste an dem tragischen Thema gesorgt. Doch was bewegt das Opernhaus dazu, die Story wieder aufzuwärmen?

Das Linbury Theatre in London werde auch weiterhin bahnbrechende Werke der besten Talente zeigen und das Stück vom 7. bis 11. Oktober 2022 aufführen, hieß es in der Ankündigung des ROH. „Diese ergreifende Weltpremiere bringt eine moderne Geschichte der Selbstzerstörung auf die Opernbühne“. Matt Copson hat das Libretto, also den Operntext, geschrieben und gemeinsam mit Anna Morrissey Regie geführt. „Last Days“ wird komponiert von dem erst 32-jährigen promovierenden Gastkomponisten der Spielstätte, Oliver Leith. Der an Cobain angelehnte Protagonist im Bühnenstück des ROH spielt die Rolle unter dem Namen „Blake“.

Tickets für die Inszenierung gibt es ab dem 27. Juli 2022 auf der Webseite des ROH.

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