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Lars Bygdéns „One last Time for Love“: Ein Werk über Trauer, Verlust und Befreiung

Lars Bygden lehnt in geblümtem hemd und brauner Lederjacke an einer Backsteinmauer.
Foto: Cargo

Lars Bygdén gehört zu den einflussreichsten Singer/Songwritern Schwedens. Alle seine bisherigen Platten hatten einen sehr persönlichen Bezug zu ihm nahestehenden Personen, die Themen Familie und Gefühle machen einen großen Teil seiner Musik aus. Ende Januar veröffentlicht der Musiker nun ein weiters Album: „One last Time for Love“.

Die Platte fungiert für den Sänger und Gitarristen als eine posttraumatische Aufarbeitung seiner Trauer. Seine Frau ist 2017 an Krebs gestorben. Schon mit dem Vorgängeralbum „Dark Companion“ hat er sich mit dem persönlichen und emotionalen Thema in Form eines musikalischen Abschieds aus seine Art öffentlich auseinandergesetzt. Jetzt legt er mit „One last Time for Love“ dort an, wo „Dark Companion“ aufgehört hat.

Über die Facetten seines neuen Album sagt der Musiker: „Es geht um Trauer und unermesslichen Verlust, aber auch um die Befreiung, die der Tod bedeuten kann, sowohl für die Erkrankten als auch für die Hinterbliebenen. Es geht darum, wie wir das Dunkel brauchen, um das Licht sehen zu können, und umgekehrt.“ Lars Bygdén glaubt aber auch, dass sich das neue Album wärmer und vielleicht glänzender anfühlt als das vorherige.

Hör dir hier den Titeltrack „One last Time for Love“ aus dem gleichnamigen Album an

Im Vorfeld hatte der Musiker unter anderem bereits den Track „Born Again“ hören lassen. Das komplette Album „One last Time for Love“ wird am 28. Januar veröffentlicht.

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