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„Last Park Standing“ feiert in Stuttgart Deutschlandpremiere

Mit „Last Park Standing“ zeichnet Regisseur Nuran David Calis am Schauspiel Stuttgart die Geschehnisse rund um die Proteste um den Gezi-Park in Istanbul nach.

Last Park Standing feiert in Stuttgart seine Deutschlandpremiere.
Foto: Costa Belibasaki

„Last Park Standing“ stellt das Politische parallel zum Persönlichen: Janina und Umut begegnen sich im Juni 2013, während der Proteste in Istanbul. Zunächst steckt die Beziehung der beiden Frauen voller Optimismus, ebenso wie ihre politische Arbeit. Trotz der Entfernung zu Janinas Heimat Berlin vertieft sich ihre Beziehung immer mehr – bis der politische Druck der türkischen Regierung wächst und sich die sozialen Umstände radikal ändern. Janina bittet Umut, nach Berlin zu ziehen. Doch was passiert indes mit Umuts schwulem Freund Ahmet und ihrer Arbeit als angehende Menschenrechtsanwältin in Istanbul? Die türkische Drehbuchautorin Ebru Nihan Celkan stellt ihre Figuren vor die Wahl nach menschlichen Bedürfnissen und politischer Pflicht, und stellt zugleich die Frage danach, ob und wie diese Trennung im Angesicht von Machtmissbrauch aufrecht erhalten werden kann. Fragen, denen der Regisseur Nuran David Calis (Foto) in der deutschen Erstaufführung von „Last Park Standing“ auf den Grund geht.

Schauspiel Stuttgart Deutschsprachige Erstaufführung am 31. 10.

Mehr Informationen auf der Website des Schauspiels Stuttgart.

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