Zum Inhalt springen

Lisa Fitz: Weltmeisterinnen – Gewonnen wird im Kopf

„Gewonnen wird im Kopf“ heißt das neue Programm der Kabarettistin Lisa Fitz, die schon immer eins interessierte: das Durchsetzungsvermögen der Frau in der heutigen Gesellschaft.

Sie entstammt einer Familie, die seit Genrationen beruflich in den Sparten Musik, Theater und Unterhaltung tätig ist. Kein Wunder, dass Lisa Fitz selbst ein Schauspiel- sowie ein Gitarrenstudium hinter sich und auch Ballett und Gesang gelernt hat. Doch nach diversen TV-Moderationen und nach einigen Jahren als Songwriterin zog es sie ab den 1980er-Jahren auf die Bühne, hin zum Kabarett. Frühe Programme wie „Ladyboss“, „Geld macht geil“ und „Die heilige Hur“ vermitteln schon anhand ihrer Titel die Schärfe, mit der die Fitz vorgeht. Dass Lisa Fitz auch im Softpornostreifen „Schulmädchenreport“ mitgespielt hat, erinnert an den Liedermacher Konstantin Wecker, der seine Einnahmen in jungen Jahren mit ähnlichen Filmen aufstockte, und war wohl Ausdruck libertärer Verhältnisse im München der ganz frühen 1970-Jahre. Seit wenigen Wochen nun ist Lisa Fitz mit ihrem Programm „Weltmeisterinnen – Gewonnen wird im Kopf“ auf Tour. Auch hier zeigt der Titel, worum es Lisa Fitz geht: um das Durchsetzungsvermögen der Frau in der heutigen Gesellschaft. Dieses Thema zieht sich fast durchs gesamte Werk der bayerischen Kabarettistin, wie die beiden Videos über und unter diesem Text zeigen.

„Mein Mann ist Perser“: Lisa Fitz im Jahr 1981 über Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Lisa Fitz war ab 1981 mit dem Münchner Entertainer, Schlagzeuger, Autor und Coach Ali Khan verheiratet. Ali Khan ist Co-Autor der frühen Bühnenprogramme von Lisa Fitz.