- Review
Los Straitjackets: Channel Surfing
Mit dem Album „Channel Surfing“ haucht die Band aus Nashville dem Surfrock neues Leben ein.

Der Sommer 2019 hat seinen ersten Soundtrack: „The Fishin’ Hole“. Los Straitjackets haben sich die Titelmelodie der uralten US-Serie „The Andy Griffith Show“ vorgeknöpft. Das Quartett trägt keine Zwangsjacken, sondern auf der Bühne bevorzugt schrille mexikanische Wrestlingmasken, und haucht dem guten alten Surfsound jede Menge neues Leben ein. Da wimmern Hallspirale und Vibratohebel um die Wette, ihre Themen klauen sich Eddie Angel, Greg Townson, Pete Curry und Chris Sprague aus der Flimmerkiste: „Sex and the City“, „Game of Thrones“ – egal, Hauptsache, es lässt sich in jenen klassischen Sound pressen, der irgendwie nicht totzukriegen ist. Channel Surfing hat nur ein Manko: Es ist eine schmalbrüstige EP mit vier Tracks. Davon wollen wir mehr, viel mehr – der Sommer könnte lang werden.
„Channel Surfing“ könnt ihr hier bei Amazon bestellen.
Musik

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Hörenswert

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