Low Roar: Tour mit neuem Album im Gepäck
Der in Island lebende Kalifornier macht epische Musik, die auch Hideo Kojima gefällt. Bald kommt das neue Album „Maybe tomorrow“.

Ryan Karazija stammt aus Kalifornien. Ein Ort, der selbst sehr bedeutsame und abwechslungsreiche Musik hervorgebracht hat, von den Beach Boys bis zu N.W.A. Aber für Karazija war ein anderer Ort wichtiger. Denn seine Musik ist stark von der Landschaft von Island beeinflusst. Dorthin ist er 2010 ausgewandert. Und dort ist sein Musikprojekt Low Roar entstanden. Es soll die wilde Schönheit der isländischen Natur einfangen. Schon vier Alben hat Karazija mit seinem Projekt veröffentlicht. Am 3. Juli veröffentlicht er das fünfte, das den Titel „Maybe tomorrow“ trägt. Und das ist noch nicht alles: Im Herbst geht der Musiker als Low Roar auf Tour. Im Oktober und November macht er dabei drei Mal in Deutschland Halt. Findet die Tourtermine weiter unten.
Kürzlich ist die erste Single aus dem neuen Album erschienen. Sie heißt „Hummingbird“. Auf „Maybe tomorrow“ kombiniert Ryan Karazija erneut akustische Instrumente mit Synths und Elektronik. Auf diese Weise will er einen atmosphärischen, epischen Sound schaffen, der in der Vergangenheit mit Sigur Rós oder Radiohead verglichen wurde. Das visuelle Potenzial seiner Musik haben schon viele erkannt. Darunter auch die Videospiel-Legende Hideo Kojima. Der ist einst zufällig beim Einkaufen auf die Musik von Low Roar gestoßen. Anschließend hat er Karazijas Songs für sein Spiel „Death Stranding“ benutzt. Nicht nur der erste Trailer zum Spiel ist damit unterlegt. Auch im Spiel selbst ist Low Roar immer wieder zu hören. Das hat dem Projekt viele neue Fans beschert.
Tickets zu den drei Konzerten von Low Roar gibt es hier.
Low Roar Tourdaten 2021
- 24. 10.21 Köln, Artheater
- 3. 11.21 Frankfurt, Das Bett
- 6. 11.21 München, Strom
Musik


Bonobo im Interview: Raus aus dem Hamsterrad

Ein echter Songwriter: This is Lorelei im Interview
Hörenswert

Positiver Twist: Massendefekt lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen!
Die Punkrockband Massendefekt lässt sich ihren Optimismus trotz herausfordernder Gesamtsituation nicht nehmen. Ob das daran liegt, dass im Tourbus auch mal Schlager laufen?

- Review
Typologie eines Lebens von EBOW: Was Deutschrap sein kann
Das neue Album „Typologie eines Lebens“ der Rapperin Ebow liefert alles, was Deutschrap im besten Fall sein kann. Zusätzlich versteht die Künstlerin es Rap Traditionen feministisch umzudenken.

Ballerina aus Bratislava: Adéla übernimmt die Popwelt
Provokation, große Träume und Ballett. Adéla hat alle drei Elemente perfektioniert und dreht auf ihrem Debütalbum „PRIMA“ Pirouetten durch eine Popwelt, von der sie selbst einst nicht mal zu träumen wagte.