KULTUR

Düsseldorfer Schauspielhaus: „Making of Shakespeare“ bringt alle zusammen

Düsseldorfer Schauspielhaus: Making of Shakespeare
Auf dem Bild: Gustaf Steindorf, Hanna Werth, Isoken Iyahen, Carolin Müller, Emir Özdemir, Alrun Juman Göttmann, Jonathan Gyles, Henrik Zuber, Minna Wündrich, Jonas Friedrich Leonhardi, Adrian Geulen, Noëmi KrauszFoto: Thomas Rabsch

Making of Shakespeare am Düsseldorfer Schauspielhaus ist ein Was-wäre-wenn-Spiel und zeigt den permanenten Ausnahmezustand auf der Bühne und dahinter: Zum ersten Mal treffen Akteur:innen aller drei Sparten in einem Stück aufeinander: Schauspiel (die etablierten Profis), Junges Schauspiel (der ehrgeizige Nachwuchs) und das Stadt:Kollektiv (theaterbegeisterte Bürgerinnen und Bürger aus Düsseldorf und der Region).

Shakespeare für alle

Und was tun sie zusammen? Sie proben Shakespeare – doch jede und jeder hat eine ganz eigene Meinung davon, welcher Stoff im Jahr 2022 auf die große Bühne gehört und welcher eben nicht. Mitten im schönsten Streit über die richtige Stückwahl und die angemessene Rollenverteilung zieht ganz shakespearesk ein Sturm auf, der das Ensemble auseinanderreißt. Alle irren durch das Theater und die Themen, verstricken sich immer mehr in den Konflikten der Figuren Shakespeares wie auch in ihren eigenen. Das entstandene Chaos ist ganz Shakespeare: Ob sie sich noch auf der Bühne befinden oder schon auf einer traumverlorenen Insel, ob sie Schiffbruch erlitten haben oder ob Einzelne versuchen, die Macht an sich zu reißen: Es gilt immer noch das eiserne Theatergesetz – the Show must go on!

Düsseldorfer Schauspielhaus: Making of Shakespeare
Foto: Thomas Rabsch

Making of Shakespeare will die Magie zeigen, die beim gemeinsamen Theaterspielen entstehen kann, hinterfragt aber auch humorvoll die hochgesteckten Ideale der Theatermache:innen und fragt: Wie gelingt Gemeinschaft? Warum spielen wir Theater? Und vor allem für wen?

Uraufführung am Düsseldorfer Schauspielhaus ist am 29. April. Weitere Termine sind am 4. und 20. Mai sowie am 22. Juni.

Regie und Text: Joanna Praml

Mit Adrian Geulen, Alrun Juman Göttmann, Jonathan Gyles, Isoken Iyahen, Noëmi Krausz, Jonas Friedrich Leonhardi, Carolin Müller, Emir Özdemir, Gustaf Steindorf, Hanna Werth, Minna Wündrich, Henrik Zuber

Karten gibt es hier.

Hier gibt es einen Ausschnitt aus „Ein Sommernachtstraum“, mit dem Regisseurin Joanna Praml 2o16 die Bürgerbühne (heute: Stadt:Kollektiv) am Düsseldorfer Schauspielhaus eröffnete.

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