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„Polizeiruf 110“-Star Matthias Brandt: Rückkehr auf die Theaterbühne nach 20 Jahren!

Matthias Brandt aus „Polizeiruf 110“ in „Mein Name sei Gantenbein“
Foto: Matthias Horn

Aus der bekannten Krimireihe und „Babylon Berlin“ kennt man den 60-Jährigen ja. Aber ganz alleine auf der Bühne? Das ist für viele Fans neu. Es gibt weitere Aufführungstermine.

Matthias Brandt ist nicht nur durch seinen Vater Willy Brandt bekannt, den früheren SPD-Bundeskanzler. Der heute 60-Jährige Schauspieler hat von 2011 bis 2018 in den Fernsehkrimis der Polizeiruf 110-Reihe den Ermittler Hanns von Meuffels verkörpert. Auch in der erfolgreichen Serie „Babylon Berlin“ war er zu sehen, als Regierungsrat Benda. Nach über 70 TV- und Filmrollen kehrt der mehrfach preisgekrönten Matthias Brandt nun auf die Theaterbühne zurück. Am Berliner Ensemble spielt er in der von Regisseur Oliver Reese geschriebenen Monologfassung von Max Frischs Roman „Mein Name sei Gantenbein“.

Matthias Brandt: Anders als in „Polizeiruf 110“ ganz allein auf der Bühne

In dem bekannten Buch beschäftigte sich Frisch wie auch in anderen Werken intensiv damit, wer wir sind und wer wir sein könnten. So „gibt er der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme.“ Ein Mann sitzt, nach einer gescheiterten Beziehung von seiner Frau verlassen, in der leeren Wohnung. Er erfindet sich verschiedene Identitäten, um den Gründen für das, was passiert ist. und auch seiner eigene Erfahrung nachzuspüren. Das Berliner Ensemble beschreibt das für die Inszenierung so: „Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten; Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten?“

Premiere war am 14. Januar. Weitere Aufführungen sind am 8. und 9. März.

Karten gibt es hier.

Matthias Brandts jüngster Film, der Krimi „Sörensen hat Angst“ mit Bjarne Mädel, ist bis Ende Februar in der 3Sat-Mediathek abrufbar.

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