Michael Flatley

Von Michael Flatleys Tanzshow „River Dance“ wurden schon über acht Millionen Videocassetten weltweit verkauft, und er füllte die Londoner Wembley-Arena 18 mal hintereinander. Jetzt kommt er mit seiner neuen Show „Lord of the Dance“ in deutsche Stadien. Gegenüber den K!N zeigte der irisch-amerikanische Tänzer das Selbstbewußtsein, das man von jemandem erwarten kann, der sich selbst den Titel „Herr des Tanzes“ verliehen hat …

KULTUR!NEWS: Mr. Flatley, Sie bezeichnen Ihre Show als „neue Dimension des Entertainment“. Worin besteht die denn?

Michael Flatley: Ich wollte eine Tanzshow als Drama konzipieren. Mit schnellen und langsamen Parts, mit Entertainment-Elementen. Ich will dem Publikum an einem Abend alles geben. Das ist es, was den Erfolg ausmacht. Wir führen das Publikum bis an die Grenze. Wir kommen nicht, um Zweiter zu werden.

K!N: Wie stellen Sie das an?

Flatley: Mit keltischen Rhythmus-Patterns und irischem Steptanz. Das wurde noch nirgends auf diese Weise gezeigt, zusammen mit dem Fantasy-Bühnenbild, dem Lichtdesign und der Handlung. Wir sind 38 Tänzer auf der Bühne, außerdem sind großartige Musiker dabei. Die Tänzerinnen werden alle noch Filmstars.

K!N: Wann haben Sie denn angefangen zu tanzen?

Flatley: Mit elf. Eigentlich viel zu spät, aber man kann alles erreichen, wenn man es will.

K!N: Und was wollen Sie beim Publikum erreichen?

Flatley: Meine Botschaft ist: „Folge deinen Träumen, mach das, was du wirklich willst.“ In der Show geht es um Kraft, um Energien. Ich wollte etwas ganz Neues schaffen und ließ mich dabei von nichts und niemandem beeinflussen. Es war mir schon bei „River Dance“ äußerst wichtig, unter allen Umständen die künstlerische Kontrolle zu behalten.

Interview: Doris Krieger

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