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Qobuz Act of the Week: Moritz von Oswald Trio

Zwei Männer eine Frau Waldumgebung formelle Kleidung
Foto: Charlotte Dualé

Mal wieder alles neu bei Moritz von Oswald: Nachdem der Musiker, Produzent, Labelinhaber und Allround-Tausendsassa sein Trio zuletzt 2015 neu formiert hat (mit der Ergänzung von Afrobeat-Legende Tony Allen), arbeitet er für das mittlerweile sechste Album seines Trios mit Laurel Halo und Heinrich Köbberling zusammen.

Eine kleine Vorstellungsrunde ist also (mal wieder) vonnöten. Die Wahlberlinerin Laurel Halo werden die allermeisten als DJ und Produzentin kennen. Schließlich hat sie in dieser Kapazität vorher schon mit Größen wie Daniel Lopatin zusammengearbeitet und bislang vier Soloalben veröffentlicht, die sich den Spielarten der elektronischen Musik von Pop über Ambient bis hin zu Techno verschrieben haben. Tatsächlich ist Halo allerdings, ebenso wie von Oswald, eine gestandene Multiinstrumentalistin, die seit ihrer Kindheit in Klavier, Geige und Gitarre geübt ist.

Heinrich Köbberling ist das Gegengewicht zu den Schnittmengen, die Halo und von Oswald teilen: Der gebürtige Hesse ist Jazzschlagzeuger durch und durch, mit Lehrstellen an Musikhochschulen in Hamburg, Hannover und Leipzig. Aber schließlich ist Jazz nicht gleich Jazz, und musikalisch ist auch Köbberling in allerlei Projekte involviert, die vom Big-Band-Pop einer Lyambiko bis hin zu Jan Delay reicht.

Und wie klingt das, wenn Moritz von Oswald sein Trio wieder neu formiert? Klar, aufregend und vorwärtsweisend! Von den Pop-Credentials ist an der Oberfläche kaum etwas übrig geblieben. Vielmehr bewegt sich diese neue Inkarnation des Moritz von Oswald Trios im frei-experimentellen Fall: Denn für die Aufnahmen von „Dissent“ haben von Oswald und seine Mitstreiter:innen erneut zusammen gejammt und haben das Rohmaterial dann nach und nach editiert.

Das Ergebnis sind sieben Stücke, die sich frei zwischen den Polen Jazz, tanzbarer Elektronik und Ambient bewegen. Moritz von Oswald, Halo und Köbberling nutzen ihre Expertise in Pop, Jazz und Techno, um Songs zu kreieren, die Spannung aufrecht erhalten, obwohl nicht abzusehen ist, wohin sie sich entwickeln. Der perfekte Soundtrack für die Schnittmenge zwischen Tanz, Tagtraum und astraler Projektion.

„Dissent“ ist nun in bestmöglicher Soundqualität auf Qobuz verfügbar – zum Streamen oder Downloaden. Die französische Plattform ist ein Pionier in Sachen digitaler Qualität. Sie war der erste Streamingservice, der seinen gesamten Katalog in verlustfreier Qualität zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht nur im Sinne der Abonnent:innen, sondern auch und vor allem im Sinne der Künstler:innen. Insgesamt gibt es bei Qobuz derzeit mehr als 70 Millionen Titel zu entdecken.

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