Zum Inhalt springen

„Moskito-Küste“ auf Apple TV+: Untergetaucht in Guatemala

Auf Apple TV+ startet jetzt die zweite Staffel der Serie „Moskito-Küste“. Familie Fox ist inzwischen nach Guatemale geflohen.

Die Geschichte von Allie Fox (Justin Theroux, „Miami Vice“, „Inland Empire“) geht in ihre zweite Staffel: Die Serie Moskito-Küste (beide Staffeln auf Apple TV+, Staffel 2 startet mit einer Folge, dann stellt Apple TV+ jede Woche eine neue Folge online) erzählt von einem genial-durchgeknallten Helden, der zwar paranoid wirkt, was aber nicht heißt, dass er nicht doch verfolgt wird. In der ersten Staffel ist Fox mit seiner Frau Margot und ihren zwei Kindern nach Mexiko geflohen, weil die NSA hinter ihm her war. Voher schon jeden Konsumzwang selbst verweigern und die Verweigerung auf der Familie aufzwingend, geht Fox ab sofort aktiv in die Opposition gegenüber den USA und ihren Behörden. Zuschauer und Familie aber erfahren nur nach und nach, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, so dass der Familienvater jetzt auf der Fahndungsliste steht.

In Staffel zwei von Moskito-Küste befindet sich die Familie von Allie Fox im Urwald von Guatemala, und wieder werden Teile der Vergangenheit preisgegeben, die Fox bis hierher brachte. Weitere Flüchtlinge aus den USA sind angekündigt, Ruhe findet Familie Fox so schnell nicht. Insgesamt muss man sagen, dass Moskito-Küste verdammt nach an den Verschwörungsmythen rechter Prepper vorbeischrammt, so vermeintlich unpolitisch ist die Kapitalismuskritik ihres Helden Allie Fox. Die Romanvorlage der Serie ist von Schrifsteller Paul Theroux, dem Onkel von Justin Theroux. Auf der Haben-Seite hat die Serie am Ende einer jeden Folge einen ordentlichen Cliffhanger zu bieten, sie ist teuer, actionreich und spannend inszeniert und kann so gut und gerne im Binge-Watching weggeschaut werden.