Nico Semsrott: Antrag im EU-Parlament gescheitert

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Nico SemsrottFoto: Screenshot/Twitter

Kurz vor der Abstimmung über die Kommissionspräsidentschaft hatte Kabarettist Nico Semsrott seinen ersten großen Auftritt im EU-Parlament. Bestückt mit Werbebannern von Lobbyisten und Beraterfirmen, stellte Nico Semsrott einen Antrag zur Geschäftsordnung, der abgelehnt wurde. Semsrotts Aussage: Hinter Ursula von der Leyen, der deutschen Kandidatin für die Kommissionspräsidentschaft, stünden Großkonzerne. Während der Antrag abgelehnt wurde, gingen die Bilder zur Aktion viral. Semsrott wurde als zweiter Vertreter für die Satirepartei Die Partei in das EU-Parlament gewählt. Er schloss sich umgehend der Fraktion der europäischen Grünen an, während sein Parteikollege Martin Sonneborn fraktionslos bleibt. Die Grünen bekannten geschlossen, von der Leyen nicht wählen zu wollen, während es beim Wahlverhalten der europäischen Sozialdemokraten vor allem an der SPD hängt, ob die deutsche Kandidatin eine Mehrheit erhält.

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