- Review
Nirvana vom „Nevermind“-Baby verklagt – Richter weist die Klage ab
Spencer Elden wirft der Band Kinderpornografie vor.

- Im August wurden Nirvana vom „Nevermind“-Baby verklagt
- Spencer Elden wirft der Band Kinderpornografie vor
- Ebenfalls angeklagt ist der Fotograf, der das „Nevermind“-Cover geschossen hat, Kirk Weddle
- Jetzt hat ein Richter die Klage Eldens abgewiesen
Spencer Elden hat Nirvana verklagt. Elden, der als Baby auf dem Cover von Nirvanas Album „Nevermind“ zu sehen ist, wirft der Band Kinderpornografie vor. In der Klage, die auch den Fotografen des Covers, Kirk Weddle, und die Labels nennt, die „Nevermind“ veröffentlicht haben, heißt es, Elden habe „lebenslange Schäden“ durch das Albumcover davongetragen. Des Weiteren verlautet die Anklageschrift, Eldens Eltern hätten keine Freigabe für die Nutzung von Bildern gestellt, auf denen Spencer zu sehen ist „und sicherlich keine kommerzielle Kinderpornografie, die ihn zeigt.“
Elden fordert demnach Schadensersatz, eine Entschädigung seiner Anwaltsgebühren und ein sofortiges Verbot aller beteiligten Parteien, das Foto des „Nevermind“-Covers weiter zu verwenden. In der Anklageschrift heißt es außerdem die „permanenten Schäden, die [Elden] davongetragen hat, belaufen sich auf extreme und anhaltende emotionale Not, die auch körperlich in Erscheinung tritt, eine Beeinträchtigung seiner normalen Entwicklung und seines Bildungsfortschritts, lebenslanger Verlust der Fähigkeit, Einkommen zu verdienen, Verlust vergangener und zukünftiger Löhne, vergangener und zukünftiger Unkosten medizinischer und psychologischer Behandlung, Verlust der Lebensfreude und anderer Verluste, die im Gerichtsverfahren beschrieben und bewiesen werden sollen.“
Update: Gericht weist Klage des „Nevermind“-Babys ab
Musik

- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Hörenswert

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele