URBANE KULTUR

Passbild erstellen: Darauf solltest du achten

Ein typischer Fotoautomat, der neben einem Geldautomaten aufgestellt wurde. Davor ein Aufsteller mit Werbung.
Foto: Michael Gaida via Pixabay

Bei einem Personalausweis oder Reisepass ist es notwendig, dass ein biometrisches Passbild vorgelegt wird. Es gibt keine Richtlinie darüber, wie es erstellt wird. Das Bild kann aus einem Automaten stammen, selbst erstellt werden oder professionell aus einem Fotostudio stammen. Dieser Ratgeber gibt Aufschluss darüber, wie das genau funktioniert.

Welche Voraussetzungen hat ein Passbild?

Selbstverständlich müssen in erster Linie Kenntnisse in der Fotografie vorliegen und der Umgang mit einer Nikon-Kamera darf selbstverständlich auch nicht gänzlich unbekannt sein. Für ein entsprechendes Resultat muss das Foto wiederum mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi ausgedruckt werden, die Größe von 35 x 45 mm ist eine gesetzliche Voraussetzung.

Das hierfür benötigte hochwertige Fotopapier kann im Onlinehandel bestellt werden oder gibt es teilweise auch im Einzelhandel zu erwerben. Viele Fotografen greifen auf diese Art von Papier zurück, dies bezieht sich nicht nur auf Passbilder, sondern wird auch bei Familienbildern und ähnlichem eingesetzt. Beim Drucker könnte das Vorhaben häufig aber scheitern, denn meistens wird die Farbausgabe verfälscht.

Damit die Bilder in jedem Fall nach etwas aussehen, muss außerdem darauf geachtet werden, dass das Bild vor einem weißen oder hellgrauen Hintergrund erfolgt und frei von Reflektion und Schatten ist. Nur so gelingt es, dass sowohl Gesicht als auch Haarfarbe kontrastreich abgebildet werden. Sollte das Passfoto mit einem Smartphone erstellt werden, dann auf ausreichende Beleuchtung achten.

Eigenes Passfoto anfertigen – diese Vorgaben bestehen

Das Gesicht muss zentral platziert werden und sollte mindestens 75 Prozent der Bildgröße einnehmen, ansonsten wäre dies ein Grund, das Bild abzulehnen. Es muss außerdem geradeaus geblickt werden, die Augen müssen vollständig geöffnet sein und diese dürfen weder von einem Brillengestell noch von Haaren verdeckt werden.

Das Tragen von einer Kopfbedeckung – so zum Beispiel aus einem religiösen Grund – ist nach Einhaltung der Voraussetzungen möglich. Die Bilddarstellung muss das gesamte Gesicht umfassen, das Kinn darf dabei nicht abgeschnitten werden.

Da es häufig zu Fehlern kommt, hat das Bundesministerium des Inneren gewisse Vorgaben veröffentlicht, somit wird gewährleistet, dass es fortan zu richtigen Passbildern kommt, welche dann auch im Personalausweis oder im Reisepass berücksichtigt werden können. Es ist zudem darauf zu achten, dass den Bildern den Richtlinien für Biometrietauglichkeit entsprechen.

Wie können Passbilder erstellt werden?

Die Möglichkeiten zur Erstellung von Passbildern sind umfangreich und theoretisch kann jeder diese auch selbst anfertigen, es gibt keine Regeln oder ähnliche Bedingungen. Das ist auch der Grund, weshalb sich immer mehr Online-Dienstleister in diesem Bereich entwickeln. Zudem ist davon auszugehen, dass das Bild wahrscheinlich in wenigen Jahren gar nicht mehr ausgedruckt werden muss, sondern digital an die Bundesdruckerei übermittelt werden könnte.

Folgende Optionen bestehen heute:

  • Nutzung eines Online-Tools
  • Portraitmodus des Smartphones
  • Örtlicher Fotograf

Die Online-Tools funktionieren auf Basis eines Medienuploads, das eigene Bild wird hochgeladen und wird entsprechend aufbereitet. Anschließend wird das Bild via Deutsche Post versendet, das wäre in vielen Fällen sogar versandkostenfrei. Vor allem für Personen, welche aufgrund der Arbeit eingeschränkt sind, ist dies eine Methode, um mehr Zeit zu sparen.

Andererseits ist es sicherlich aber auch hilfreich, wenn der Fotograf aus der Umgebung mit diesem Auftrag unterstützt wird. Er erleichtert die Erstellung auch immerhin ungemein.

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