Spezial

Peter Piek erfüllt mit „Blood“ ein Versprechen

Ein Raum, eine Gitarre, viel mehr nicht – ein Wandgemälde noch. Peter Piek hat sich für sein erstes Livealbum einen denkbar seltsames Setting ausgesucht. So seltsam vielleicht, wie die Umstände, unter denen es erscheint. Gerade jetzt, zur Zeit des Lockdowns, wo es keine Livemusik gibt, hat der sächsische Singer/Songwriter sein erstes Livealbum aufgenommen. „Walking Zschopau“ soll es heißen, und Peter Piek hat es nach einem Fluß in seiner Heimat benannt – der Zschopau. Einem Fluß, an dessen Lauf er als Kind oft wandern gewesen ist, der ihn von der Wohnung seiner Eltern weit weg hinaus in die Welt gebracht hat.

Eine Unendlichkeit später, auf seiner ersten US-Tour, hat Piek 2009 in New York Melissa kennengelernt. Sie hat sich ihm als großen Fan vorgestellt und ihn um ein Versprechen gebeten: Sie wünschte sich ein Livealbum. Und jetzt, in der Zeit, in der das Zusammensein schon so lange nicht mehr Teil von Kunst und Kultur sein konnte, in der Künstler*innen kreativ werden und neue Wege finden, um Verbindungen herzustellen und aufrecht zu erhalten, da löst Peter Piek das Versprechen ein, das er Melissa gegeben hat. Um eine Verbindung aufzubauen.

Und wie ihm das gelingt: Exemplarisch dafür steht die vorab veröffentlichte Single aus „Walking Zschopau“, „Blood“: Eine Gitarre und Peter Pieks beseelter Gesang, dem zu jedem Moment anzuhören ist, wie viel Gefühl nicht nur in den Texten, sondern im Akt des Musizierens an sich steckt. Bis „Walking Zschopau“ erscheint, dauert es noch ein bisschen. Das Album ist für den 6. August angekündigt. Bis dahin könnt ihr euch „Blood“ oben auf unserer Seite anhören.

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