URBANE KULTUR

Serotonin – Premiere des neuen Stücks von Falk Richter

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„Serotonin“ gibt sich provokant und politischFoto: Sebastien Dupouey

Alte weiße Männer – Michel Houellebecqs Roman „Serotonin“ befasst sich ganz explizit mit den scheinbaren Verlierern der neuen Politik und hat dafür ebenso viel Lob wie Hass geerntet. Der alternde Agraringenieur Florent entzieht sich seinem gescheiterten Leben in der Paarbeziehung, jedoch ohne den Trost einer Alternative. Ein Medikament, dass die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin stimuliert rettet ihn vor dem Abrund der Depression – und verurteilt ihn zur Impotenz.

Auf dem Weg durch Südfrankreich erinnert er sich an vergangene Liebschaften und trifft auf seinen Studienfreund Aymeric, der zum Anführer eines Bauernaufstandes wird: Einer anderen Verlierer-Gruppe. Falk Richter kehrt nach dem David-Bowie-Musical „Lazarus“ mit einem hochpolitischen Stück ins Schauspielhaus zurück.

Uraufführung am 6. 9. im Hamburger Schauspielhaus

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