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Qobuz Act of the Week: Baba Ali

Baba Ali vor dunklem Hintergrund.
Der in London lebende Baba Ali ist seit 2016 als Solokünstler unterwegs. Jetzt hat er ein neues Album am Start.© Memphis Industries

Baba Ali wandelt mit der neuen Platte „Memory Device“ auf den Spuren seiner nigerianischen Herkunft und seiner Jugend. In jungen Jahren verbrachte der in New Jersey geborene Musiker viel Zeit in New York.

Er lernte früh Klavierspielen und begeisterte sich auch fürs Saxofon, besorgte sich dazu auch ein paar billige Plattenspieler und brachte sich selbst das Auflegen bei. Während der Highschool spielte er als DJ auf Partys und produzierte mit einem befreundeten Rapper eigene Beats.

Dem neuen Album ist diese Vorgeschichte jetzt mehr anzuhören als alle vorigen Platten: „Memory Device“ ist eine Rückkehr zum No Wave und den Hip-Hop von Hot 97. Seine Zeit in der Berliner Techno-Szene und den experimentellen Punk-Geist seiner aktuellen Wahlheimat in London schwingt ebenfalls mit in den Soundclash ein. So entsteht eine fesselnde Einführung in einen Musiker, der sich entschieden gegen das typische Genre- und Schubladendenken wehrt.

Während des Lockdowns geschrieben und im Osten Londons aufgenommen, ist das neue Album aber nicht nur eine überraschend einfallsreiche Erkundung von Babas vielschichtiger musikalischer DNA. „Memory Device“ ist auch eine nachdenklich stimmende Abhandlung über die kollektiven Ängste der heutigen Zeit.

„Memory Device“ ist nun in bestmöglicher Soundqualität auf Qobuz verfügbar – zum Streamen oder Downloaden. Die französische Plattform ist ein Pionier in Sachen digitaler Qualität. Sie war der erste Streamingservice, der seinen gesamten Katalog in verlustfreier Qualität zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht nur im Sinne der Abonnent:innen, sondern auch und vor allem im Sinne der Künstler:innen. Insgesamt gibt es bei Qobuz derzeit mehr als 70 Millionen Titel zu entdecken.

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