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Qobuz Act of the Week: High Pulp

Die sechs, weißen, männlichen Bandmitgleider stehen in lockerer Streetware herum.
Den Sound von High Pulp greifbar machen? Schwierig! Innerhalb weniger Jahre hat die Instrumentalband von Avantgarde-Jazz bis Beat-getriebenen Fusion-Stücken alels angefasst.Foto: Will Matsuda

Musik war für die Newcomerband High Pulp in den letzten Jahren eine besondere Quelle der Gemeinschaft und der Sinngebung. Die Jazzformation, die aus einer lockeren, wöchentlichen Jamsession in Seattles historischem Royal Room entstand, formierte sich dort eher unauffällig. „Wir sind ein Haufen Außenseiter, die sich nicht ausgrenzen lassen wollten“, erklärt Schlagzeuger Bobby Granfelt. „Wir hatten noch nie einen akademischen Zugang zum Jazz – die Meisten von uns sind in DIY-Bands groß geworden –, und so waren es die Ursprünglichkeit, die Energie und die absolute Freiheit der Musik, die uns in erster Linie angesprochen haben.“

Doch inzwischen sollte man sich die sechs (noch nicht ganz so bekannten) Musiker zumindest als Jazzfan nicht entgehen lassen – und schon gar nicht des neue Album „Pursuit of Ends“. Darauf sind ihre Wurzeln noch gut zu hören. Die Gruppe erkundet darauf eine Mischung aus Sound, Struktur, Improvisation und Jamsession. Eine Mischung aus schwelgerischer Musik und auf die Spitze getriebener Mehrstimmigkeit.

Die experimentelle Newcomerband, die auf eine melodische Mischung aus Bebop, Rock, Hip-Hop und elektronischer Musik zurückgreift, hat mit „Pursuit of Ends“ ihren Erstling bei ANTI-Records in Los Angeles veröffentlicht. Das wilde „All Roads lead to Los Angeles“ ist der erste Song auf dem Album. Der breakbeatlastige Aufmacher des Albums reflektiert die ständige Reizüberflutung, die unser modernes Leben bestimmt. Dann wird die Platte abrupt ruhiger, und die schlagzeuglastigen Instrumentals fließen durch Trompeten ergänzt förmlich ins Ohr.

Hör dir „Pursuit of Ends“ von High Pulp jetzt in bester Soundqualität auf Qobuz an

Das komplette Album „Pursuit of Ends“ von High Pulp ist nun in bestmöglicher Soundqualität auf Qobuz verfügbar – zum Streamen oder Downloaden. Die französische Plattform hat Pionierarbeit geleistet in Sachen digitaler Qualität: Sie war der erste Streamingservice, der seinen gesamten Katalog in verlustfreier Qualität zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht nur im Sinne der Abonnent:innen, sondern auch und vor allem im Sinne der Künstler:innen. Insgesamt gibt es bei Qobuz derzeit mehr als 70 Millionen Titel zu entdecken.

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