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Qobuz Act of the Week: Sam Fender

sam fender
Foto: © Jack Whitefield

Das zweite Album von Sam Fender, „Seventeen Going Under“, ist anders als sein Erstling. Denn nach dem Release seines Debütalbums sagte Sam Fender noch, es falle ihm leichter, über andere Menschen zu schreiben, weil er dabei ganz ehrlich sein könne. „Über mich selbst kann ich nicht komplett ehrlich sein, weil alle denken würden, ich sei ein erbärmliches Weichei.“

Doch dann kam 2020 und brachte die Corona-Pandemie mit. Wie der Rest der Welt auch, bekam der Singer-Songwriter nicht viel mehr zu sehen als die vier Wände vor seiner Nase. Die Bars in der Umgebung waren dicht und die vielen anderen Menschen, von denen er sich sonst so gern inspirieren lässt, nicht mehr greifbar. Doch Artists, die sich über die Pandemie beklagen, wolle eh keiner hören, meint Fender. Der Brite musste als Songwriter zum ersten Mal den Blick auf sich selbst richten. Und die Introspektive ist gelungen, insbesondere untermalt von Fenders rockigem Sound.

Der Sound untermalt tiefe Einblicke in Fenders emotionale Welt

Musikalisch sind die Songs auf „Seventeen Going Under“ nuancierter, detailreicher und strukturierter als auf dem Vorgänger „Hypersonic Missiles“. Sei es der klagende Piano-Blues in „Last to make it Home“ oder die melodischen Streicher, die das Getöse in „The Leveller“ umspielen – Fender bietet auf dem neuen Album eine weitaus größere Bandbreite an Melodien und Stilen.

„Seventeen Going Under“ ist nun in bestmöglicher Soundqualität auf Qobuz verfügbar – zum Streamen oder Downloaden. Die französische Plattform ist ein Pionier in Sachen digitaler Qualität. Sie war der erste Streamingservice, der seinen gesamten Katalog in verlustfreier Qualität zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht nur im Sinne der Abonnent:innen, sondern auch und vor allem im Sinne der Künstler:innen. Insgesamt gibt es bei Qobuz derzeit mehr als 70 Millionen Titel zu entdecken.

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