Spezial

„Rabatt“-Premiere im Gorki Theater

Ein Portrait von Nora Abdel-Maksoud
Nora Abdel-Maksoud hat selbst Schauspielerfahrung, glänzt aktuell aber vor allem durch ihre Regie- und Autorinnenarbeiten.Foto: Esra Rotthoff

Was passiert eigentlich, wenn man sich im Leben schon nichts leisten kann und dann stirbt? Die Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud hat sich dieser recht speziellen Frage gewidmet und ein Stück über Sozialbestattungen gemacht. Das Schauspiel heißt „Rabatt“. Am 27. März 2022 feiert die Aufführung am Gorki Theater in Berlin Premiere.

In der Inszenierung widmet sich Abdel-Maksoud einmal mehr den Absurditäten, die die Verteilungslage unserer Gesellschaft hervorruft. Die Hauptfigur in „Rabatt“, eine erfolgreiche Journalistin, verschlägt es von Berlin ins „Valley“. In diesem unverschämt reichen Dorf vor den Toren der Stadt regiert der Undertaker, ein visionärer Discountbestatter. Bisher geltende Gewissheiten scheinen sich umzukehren – aber wer bezahlt das am Ende eigentlich alles?

Nora Abdel-Maksoud ist seit vielen Jahren erfolgreich in der deutschen Theaterlandschaft etabliert. Für ihre Arbeit „The Making-Of“ erhielt sie 2017 den Kurt-Hübner-Regiepreis. Die Fortsetzung der Regiearbeit, „The Sequel“, war dann wiederum für den Friedrich-Luft-Preis 2018 nominiert. Jetzt legt sie mit „Rabatt“ nach. Zu den Hintergründen des aktuellen Stücks über die Beerdigungen armer Leute haben wir bei Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud dann aber noch mal genau nachgefragt: Das Interview gibt es hier in der kulturnews-Ausgabe 3/2022.

Karten für die Premiere und weitere Vorstellungen von „Rabatt“ im Gorki Theater sind hier erhältlich.

 

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