„Balagan“ von Mirna Funk
Mit „Balagan“ versucht Mirna Funk, ein Stimmungsbild der deutschen Kulturszene nach dem Hamas-Terror vom 7. Oktober zu entwerfen, kommt aber über holzschnittartige Figuren nicht hinaus.
Mit „Balagan“ versucht Mirna Funk, ein Stimmungsbild der deutschen Kulturszene nach dem Hamas-Terror vom 7. Oktober zu entwerfen, kommt aber über holzschnittartige Figuren nicht hinaus.
Der Debütroman „Inventur der Erinnerungen“ von Ekaterina Feuereisen macht keinen Spaß und ist anstrengend – aber genau das ist gewollt.
In „Smart City“ entwirft Daniel Wisser eine Dystopie, die vor allem durch ihre Plausibilität erschreckt.
Mit „Diebstahl“ legt Abdulrazak Gurnah seinen ersten Roman vor, seit er den Nobelpreis gewonnen hat.
Die 13 Tage dauernden Gespräche aus „Dornhelm“ zwischen Michael Köhlmeier und seinem Freund, dem Regisseur Richard Dornhelm, sind nicht nur von Komik durchdrungen, sondern zeigen einen sympathisch subjektiven wie wortmächtigen Filmemacher.
Die Weihnachtszeit befeuert alljährlich seine Depression: In „Nur für Mitglieder“ beschreibt Thorsten Nagelschmidt, wie er dem auf Gran Canaria mit allen sieben Staffeln von „Die Sopranos“ zu entgehen versucht.
Mit „Chamäleon“ kritisiert Yishai Sarid den Rechtsruck im bürgerlichen Milieu Israels, der nicht erst seit dem Massaker vom 7. Oktober virulent ist.