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Am Schauspiel Frankfurt werden „10 odd Emotions“ uraufgeführt

Szene aus „10 odd Emotions“ am Schauspiel Frankfurt
Szene aus „10 odd Emotions“ am Schauspiel FrankfurtFoto: Karolina Miernik

Ans Schauspiel Frankfurt kommt „10 odd Emotions“, Physical Theatre gegen Rassismus und Antisemitimus von Saar Magal.

Am Schauspiel Frankfurt kommt die israelische Choreografin und Regisseurin Saar Magal am 23. Januar mit der Uraufführung „10 odd emotions“. Darin geht es um schwergewichtige Themen wie Antisemitismus, Rassismus und Kolonialisierung, um ihre Anerkennung als singulare Phänomene, die doch Schnittstellen haben, wodurch aber nie das eine gegen das andere ausgespielt und so relativiert werden darf. Auch beschäftigt sich Magal mit den seltsamen Gefühlen, den „odd emotions“, die die Erinnerung an diese Verbrechen und die auch noch gegenwärtige Verantwortung dafür auslösen.

Ensemblemitglieder des Schauspiel Frankfurt sind in dieser gemeinsame recherchierten und improvisierten Kreation Seite an Seite mit Tänzer:innen und freien Performer:innen zu sehen. Es handelt sich um zeitgenösssiches Physical Theatre, das Sprache, Musik, Körper und Bilder zum Tanzen bringt. Saar Magals letzte Arbeit in Deutschland war im Oktober 2022 am Schauspiel Köln: Love me more war ebenfalls ein Crossover-Projekt, das über den Tanz hinaus zum Schauspiel reichte.

Das Stück ist eine Koproduktion des Schauspiel Frankfurt mit der Dresden Frankfurt Dance Company und ist gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert auch von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Weitere Aufführungen sind am 23., 25.–27. und 30. Januar sowie am 3. + 4., 10.–13. und 19., 22, 23. und 25. Februar.

Karten gibt es hier zu kaufen.