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SEA (Singular Extreme Actions): Kampnagel (Hamburg), Tanz im August (Berlin)

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(Foto: © Ralph Alswang)

Am Rande der Querschnittslähmung: Die Hardcore-Tanz-Artistik von Elizabeth Streb

Manchmal muss sich intellektuelle Sprödigkeit auch ganz einfach von wilder Körperlust hinwegfegen lassen. Und dann sieht man auch im staatstragend-avantgardistischen Festival ein Stück, das weniger die Darstellende Kunst weiterbringt als vielmehr einem mit Handwerk und Körperbeherrschung den Mund offen stehen lässt – und das gerade durch die Weigerung, Erwartungen zu erfüllen, en wunderschön anarchisches Element beinhaltet.

Die Gruppe Streb Extreme Action um die New Yorker Choreografin Elizabeth Streb bewegt sich zwischen Tanz, Artistik und Hochleistungssport, gezeigt werden menschliche Körper, die durch die Luft wirbeln und so der Schwerkraft eine lange Nase drehen, immer am Rande zur Querschnittslähmung einerseits, zur Überwindung menschlicher Urängste andererseits.

Die „Singular Extreme Actions“ feierten beim Internationalen Sommerfestival Hamburg Premiere, um dann nach Berlin zum Festival Tanz im August weiterzuziehen.

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