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Semperoper: „Romeo & Julia“ von David Dawson

Eine Szene aus dem Ballett „Romeo und Julia“
Eine Szene aus dem Ballett „Romeo und Julia“ von der SemperoperFoto: Semperoper Dresden/Jubal Battista

Die Semperoper in Dresden bietet mit David Dawsons neuer Deutung des Prokofjew-Klassikers „Romeo und Julia“ Ballett vom Feinsten.

An der Semperoper in Dresden kommt ein absoluter Klassiker des Balletts im ganz neuen Gewand zur Premiere: Starchoreograf David Dawson hat sich Sergej Prokofjews berühmtestes Ballett „Romeo und Julia“ von 1938 vorgenommen und es als Auftragswerk des Semperoper Ballett choreografische neu gedeutet. Uraufführung dieses Ballett-Events, den man auch mal so nennen darf, ist der 4. November.

Weitere Aufführungen sind am 5., 8., 11., 12., 15. , 25., 26. und 30. November. Karten gibt es hier.

Semperoper: „Romeo und Julia“ als Dauerbrenner über Jahrzehnte

David Dawson ist der fünfte Regisseur, der die Tragödie nach William Shakespeare und das Handlungsballett, das Prokofjew daraus gemacht hat, an der Semperoper inszeniert. Zuvor gab es im Jahr 1955, 1984, 1995 und 2013 Inszenierungen der Stoffs. Der Brite Dawson ist seit 2020/21 an der Semperoper als Associate Choreographer des Semperoper Ballett tätig und hat als Hauschoreograf 2008 mit „Gi- selle“ seine erste Arbeit abgeliefert. 2015 kam dann „Tristan + Isolde“ dazu.

Eine Szene aus dem Ballett „Romeo und Julia“
Eine Szene aus dem Ballett „Romeo und Julia“ Foto: Semperoper Dresden/Jubal Battista

Der 50-jährige Londoner Tänzer und Choreograf ist bekannt dafür, dass in seinen Kreationen mit äußerster Leidenschaften getanzt wird; Emotion und Ästhetik verschmelzen bei ihm zu einer wunderbaren Symbiose, Körper und Musik gehen hier, so kann es gesagt werden, eine harmonische Einheit ein.

Ideale Bedingungen für einen neuen, leidenschaftlichen und narrativen Blick auf „Romeo und Julia“ und ihre tragische Liebe.

Es tanzt das Semperoper Ballett. Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der musikalischen Leitung von Benjamin Pope.

Die Oper in Dresden kann natürlich auch weniger klassisch: Letztens wurde dort die erste Oper uraufgeführt, die von einer Künstlichen Intelligenz komponiert wurde. Wir sprachen mit dem Regisseur.