Zum Inhalt springen

She She Pop mit „Mauern“ am HAU Hebbel am Ufer

She She Pop Mauern
„Mauern“ von She She PopFoto: Dorothea Tuch

She She Pop widmen sich im HAU Hebbel am Ufer in Berlin mit der Performance „Mauern“ wieder den deutsch-deutschen Beziehungen.

She She Pop kommen wieder ins HAU Hebbel am Ufer in Berlin, mit „Mauern“, einer Art Fortsetzung ihrer Performance „Schubladen“ von vor zehn Jahren. Damals setzten sich die Performerinnen, die alle im Westen aufgewachsen sind und sozialisiert wurden, auf der Bühne ihren ostdeutschen Gegenspielerinnen gegenüber. Dann öffneten die Westdeutschen und die Ostdeutschen ihre titelgebenden Schubladen und legten ihre Meinungen, Vorurteile, Erinnerungen und privaten wie persönlichen Geschichten auf den Tisch. Wie das HAU damals selber schrieb: „Die Bühne als Ort für einen utopischen Dialog über die deutsch-deutsche Geschichte der letzten 40 Jahre.“

Für die „Mauern“, Premiere am 7. 12. im HAU Hebbel am Ufer, hat das Performance-Kollektiv She She Pop wieder verschiedene Gäste eingeladen, die mit ihnen die Bühne teilen oder virtuell zugeschaltet sind. Die Zeitreise zwischen Vergangenheit und möglicher Zukunft geht entlang von Mauern, welche die Wahrnehmung und emotionale Prägung der gemeinsamen Realität durchziehen. Das Ziel: sich dabei „in Gemeinschaftsbildung über verschiedene Grenzen hinweg versuchen: Sprach-, Körper- und Solidaritäts-Grenzen, Grenzen der Vorstellung und auch knallharte Visumgrenzen.

Premiere ist am 7. 12, weitere Aufführungen sind am 8. 12. sowie vom 10.–13. 12. und dann wieder am 26. und 27. Januar 2023.

Karten gibt es hier.

She She Pop gehören zu den bekanntesten Performance-Kollektiven Deutschlands. Das HAU Hebbel am Ufer ist ihr Kooperationspartner. „Mauern“ ist eine Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf, dem Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Künstler:innenhaus Mousonturm  in Frankfurt am Main und Residenz Schauspiel Leipzig.