- Review
Siril Malmedal Hauge: Slowly Slowly
„Slowly Slowly“ von Siril Malmedal Hauge ist nicht einfach nur das x-te nette Jazzpopding aus dem hohen Norden, sondern eine richtig ambitionierte Bandproduktion.

Gleich mal eine klare Ansage im Opener „Sense of Lilac“: Die betörende Stimme von Siril Malmedal Hauge gegen das kompromisslose Jazzbrett ihrer Band. Will so viel sagen wie: Das ist jetzt hier nicht das x-te nette Popjazzding aus dem hohen Norden, sondern eine richtig erwachsene und ambitionierte Bandproduktion mit hohem Anspruch an Songlyrik und instrumentaler Umsetzung. Haben wir verstanden. Na ja, und dann kann sich die Norwegerin Siril Malmedal Hauge in der Folge auch mal wieder in die balladeske Kuschelecke zurücklehnen, ohne dabei im Trondheimer Allerlei zu verrecken. Bei all dem bleibt viel Raum für Martin Myhre Olsens verhallte Saxofonelegien und die songdienliche Rhythmusarbeit von Bassist Martin Morland und Schlagzeuger Henrik Lødøen. Zwischendurch gefällt sich das Album in psychedelischen Eskapaden, die sicherlich nicht zwingend sind – aber konsequent, denn „Slowly Slowly“ ist auch und insbesondere in diesen Momenten dankenswerter Weise kein Hörerlebnis aus der Kategorie Easy Listening.
Musik

- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Hörenswert

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele
