- Review
Sophie Hunger auf Tour 2027: 20 Jahre Hunger
Die Schweizerin Sophie Hunger bedient stets das Unerwartete und bewegt sich auf ihrer „Hotel Hunger Tour 2027“ zwischen Kammerpop und Electronica.

Die 1983 geborene Schweizerin Sophie Hunger, gebürtig Emilie Jeanne-Sophie Welti, kam sich vor ihrer Karriere wie ein unbeschriebenes Blatt vor. Aus dieser Freiheit heraus produzierte sie ihr Debütalbum „Sketches on Sea“ (2006), das ganz ohne große Promotion zu einem ersten Erfolg führte. Ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und ihr Album „Monday’s Ghost“ verschafften ihr schließlich auch den internationalen Durchbruch.
Sophie Hunger gilt als genresprengende Musikerin und sticht durch ihre Kombination aus Integrität und Reife, einem hohen Grad an Selbstreflexion und Bodenständigkeit in der Musiklandschaft hervor. Sowohl auf musikalischer Ebene als auch in der Art, wie sie sich präsentiert, hat sie ihre ganz eigene Nische gefunden. Hunger bewegt sich zwischen Indie-Pop, Jazz sowie Rock und singt mit ihrer ausdrucksstarken Stimme auf Deutsch, Englisch, Französisch und Schweizerdeutsch.
Nach einer siebenjährigen Pause und anlässlich ihres 20-jährigen Bühnenjubiläums kehrt Hunger mit ihrem achten Album „Fall and Rise at Hotel Hunger“ auf die Bühnen zurück. In der Zwischenzeit schrieb sie ihren ersten Roman, „Walzer für Niemand“. Auf der „Hotel Hunger Tour 2027“ wird es zauberhaft und schaurig zugleich: Mit einem vielstimmigen Ensemble aus Harfe, Marimba, klassischem Klavier und Synthesizern gleitet Hunger in all ihrer musikalischen Komplexität durch Räume, Zeitzonen und Identitäten.
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