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Star Wars: Warum guckt Rey nur so gestresst?

Ja, gut, die Macht kann ganz schön belasten. Aber muss Rey in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ immer so trauerkloßig gucken wie im finalen Trailer? Ein Kommentar

Bald hat das Warten ein Ende und der letzte Teil der neuen „Krieg der Sterne“-Trilogie „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ kommt ins Kino. Dabei haben wir uns durchaus an die neuen Figuren gewöhnt und sie auch ein bisschen liebgewonnen. Natürlich nicht so lieb wie Han, Luke und Leia, die in den neuen Filmen ja alle hinsterben, Leia (und Chewie) sogar im echten Leben. Und wenn Kylo Ren seine daddy issues nicht bald mit einem intergalaktischen Therapeuten (vielleicht Counsellor Troi aus „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“? Der schwermütige Massenmörder Thanos aus „Avengers: Endgame“ kennt da sicher auch ein paar Namen) klärt, wird er auf den Planeten Naboo verbannt und muss sich den Rest seines Lebens die Witze des galaktischen „Star Wars“-Nervtöters Jar Jar Binks anhören!

ABER: Darüber hinaus mögen wir Rey, Finn, Cameron und Kylo durchaus gerne. Auch wenn ihre Namen eher klingen wie  eine naseweise Teeniebande aus einem britischen „Fünf Freunde“-Klon. Han, Luke, Leia, Boba, Lando – das waren Namen, ja! Aber gut, gut, wir wollen darauf nicht herumreiten, Lando spielt schlíeßlich in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“  mit, und wenn er Glück hat, überlebt er das auch. Überhaupt überleben in J. J. Abrams neuen Filmen  meist die Falschen, vor allem diese blöde R2-D2-Kopie, wie heißt die gleich? Genau, BB-8, sprich BeeeBee-Ate. Was für ein blöder …, da war doch R2-D2 – aber wir wollten das ja lassen!

Nein, wir freuen uns wie Bolle auf den neuen „Star Wars“-Film! Und sorgen uns wirklich um den Gemütszustand von Rey, die im Trailer (oben) die ganze Zeit nur gestresst, gehetzt und fertig aussieht. Ab und an auch traurig, ja. Hoffentlich muss die am Ende nicht zum selben Seelenklempner wie Kylo, das wäre atmosphärisch sicher nicht so gut. Vielleicht braucht die mal eine Trilogie Pause von der ganzen Verantwortung mit der Macht und dem Schicksal und der Vorbestimmung.

Dann könnte sie zur übernächsten Trilogie als Altstar der Saga auftauchen und in Ruhe hinsterben. Nur mal son Vorschlag. vs

„Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ kommt am 19. Dezember ins Kino.

 

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