URBANE KULTUR

„Studio 54: Night Magic“: Legendäres Discofeeling im Dortmunder U

„Studio 54: Night Magic“ Dortmunder U
Rose Hartman (American, born 1937). Bethann Hardison, Daniela Morera, and Stephen Burrows at Valentino’s Birthday Party, May 12, 1978. Courtesy of the artist. © Rose Hartman

Wie es sich anfühlt, in die Lebenswelt des wohl berühmtesten Nachtclubs der Welt einzutauchen? Erleben lässt sich dieses Highlight nach Stationen in Toronto und New York nun mit einzigem Europa-Stopp in Dortmund. Dort lädt das Dortmunder U noch bis zum 17. Oktober zu einer Sonderausstellung, die es in sich hat: „Studio 54: Night Magic“ holt die Atmosphäre des New Yorker Nachtlebens der 70er-Jahre zurück. Und das bringt nicht nur Discosound, Glamour und Stil mit sich, sondern auch einen ganzen Kosmos. Denn das Studio 54, das 1977 in Manhattan öffnete, war zugleich Lebensraum für Toleranz und Diversität.

Mit „Studio 54: Night Magic“ durch die Popkultur

Stars wie Liza Minnelli, Elizabeth Taylor, Andy Warhol, die Jaggers, Michael Jackson, Calvin Klein, Elton John und Grace Jones befreiten sich im Studio 54 von gesellschaftlichen Zwängen und genossen berauschende Partynächte. Hier waren Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Herkunft egal. Diese lebensbejahende Offenheit bereichert bis heute noch die Mode-, Musik- und Clubkultur. Die Erlebnisausstellung macht genau dies spürbar: Mit dem Sound dieser Ära, noch nie gezeigten Kostümillustrationen, Set-Designs, Filmen und Fotoarbeiten, reisen die Besucher*innen durch die Geschichte eines außergewöhnlichen Clubs, der bis heute nachhallt.

Wer sich schonmal musikalisch einstimmen möchte, hat mit dieser Playlist auf Spotify beste Gelegenheit dazu:


Alle weiteren Infos zu „Studio 54: Night Magic“ sowie Tickets gibt es auf der Website der Ausstellung.

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