FILM

Sundance: Hamburger Filmemacherin ausgezeichnet

Sundance Zamarin Wahdat
(c) Lisa Knauer

Für ihren Debütfilm „Bambirak“ erhielt die Hamburger Kamerafrau und Regisseurin Zamarin Wahdat auf dem Sundance Film Festival 2021 den Preis für den besten internationalen Kurzfilm. Der preisgekrönte Film „Bambirak“ behandelt das Thema Alltagsrassismus, den ein aus Afghanistan stammendes Mädchen erfährt. Zamarin Wahdat schrieb das Drehbuch zu ihrem Erstlingswerk als Regisseurin. Zuvor war sie für den 2020 mit einem Oscar prämierten Doku-Kurzfilm „Learning to Skateboard in a Warzone (if you’re a girl)“ als zweite Kamerafrau am Werk.

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Wahdats Filmprojekt unterstützte, äußerte sich stolz und zuversichtlich über die Hamburger Filmemacherin: „Letztes Jahr einen Oscar und ein Jahr später die Sundance-Auszeichnung für ihr Regiebebüt – spätestens nun ist klar: Zamarin Wahdat ist ein Name, den die Filmwelt sich merken sollte! Unsere Glückwünsche gehen an die Hamburgerin und ihr Team.“

Zu sehen war Zamarin Wahdats Kurzfilm „Bambirak“  bereits Anfang des Jahres beim Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Als nächstes steht für die Filmemacherin ein „Tatort“-Projekt auf dem Plan sowie weitere Kameraeinsätze bei Dokumentarfilmen.

Die Preisverleihung beim Sundance Film Festival kann beim unten stehenden Video nachverfolgt werden:

Alle weiteren Infos zur Preisverleihung sowie zur Filmemacherin gibt es auf der Webseite vom Sundance Film Festival und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

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