„Supergirl“: Gib Gas, wir wollen Spaß!
Nach „Superman“ letztes Jahr kommt jetzt seine Cousine ins Kino. Der Unterschied? „Supergirl“ ist auf jeden Fall trinkfester!
Dass in Hollywood keiner auf die Idee kommt, in einem „Supergirl“-Film Reamonns Superhit „Supergirl“ zum Titelsong zu machen – nicht nachzuvollziehen. Und das, obwohl der neue „Supergirl“-Film einen ausgeprägten Popsoundtrack hat. „Call me“ von Blondie ist da drauf, mehrere Songs von Lorde, „Garden of Eden“ von Lady Gaga, Tracks von Charli xcx, Taylor Swift, Kesha, Maisie Peters und Dove Cameron. Na gut, das sind alles Pop-Supergirls, Rea Garvey ist da einfach zu sehr Kerl.
Apropos Kerl: Regie führt bei der neuesten Comicverfilmung von DC Studios Craig Gillespie („I, Tonya“) und, Apropos Kerl 2, der Cousin von Supergirl hatte letzten Sommer seinen letzten Kinoauftritt und den ersten mit Hauptdarsteller David Corenswet: Superman wartet auf die Rückkehr seiner Cousine, weil er sich Sorgen macht, dass Kara, so ihr eigentlicher Name, sich auf der Erde nie wirklich zurechtfinden wird, wenn sie sich immer woanders rumtreibt.

Supergirl, verkörpert von der australischen Schauspielerin Milly Alcock (die junge Rhaenyra Targaryen in der Serie „House of the Dragon“), feiert ihren 23. Geburstag mit einer Sause im Weltall, oder anders gesagt: Sie macht eine Sauftour mit dem geliebten Hund Krypta quer durch die Galaxie. Dabei trifft sie auf die junge Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley), deren Vater von dem brutalen Schurken Krem von den gelben Hügeln (Matthias Schoenaerts) ermordet wurde. Kara hat mit dem Fiesling auch ein Hühnchen zu rupfen, muss im Konflikt mit ihm aber auch ihre Grenzen als Kämpferin erkennen.
Gut, dass sie in einer intergalaktischen Bar auf den raufwütigen, trinkfesten, außerirdischen Kopfgeldjäger Lobo (Jason Momoa) trifft. Zusammen jagt, prügelt und rächt es sich besser – denn Kara hat nur drei Tage Zeit, um Krem zu besiegen und ein Gegenmittel zu beschaffen, das jemanden retten muss, der ihr sehr am Herzen liegt …
„Supergirl“ basiert auf dem Comic „Supergirl: Woman of Tomorrow #1“ von 2021 und versprüht ziemliche „Guardians of the Galaxy“-Vibes.