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„Sweet Danger“ von Obongjayar: Neue Single des Featurelieblings

Obongjayar kündigt neues Album „Paradise now“ an
Obongjayar kündigt neues Album „Paradise now“ an (Sophie Jones)

Seinen Namen hat der britisch-nigerianische Sänger Obongjayar in den letzten Jahren längst in den Boden gestampft. Nun ist er samt der neuen Single „Sweet Danger“ wieder auf Albumkurs.

Kaum ein Künstler ist in Großbritannien in den letzten Jahren gefragter gewesen: Obongjayar hat in der vergangenen Zeit Alben von Größen wie Little Simz und Giggs bis hin zu Fred again.. veredelt. Wer sein Album um einen unverkennbar samtenen und doch wahnsinnig energiegeladenen Einschub erweitern möchte, wählt wohl die Nummer des in Nigeria geborenen und in London lebenden Sängers.

Sie alle wissen: Obongjayar verkörpert Freigeistigkeit, Spiritualität und Lebendigkeit und schafft es, diese Attribute in seiner Musik zu vereinen. Genrezuweisung? Nicht weiter nötig, wenn der 32-Jährige in sein Mikrofon singt, spricht oder flüstert. Beinahe unberechenbar setzt er seine Stimme auf die warmen, bassgitarrengeladenen Instrumentals und erzeugt Stimmungen von eindringlich bis herzerwärmend.

Mit neuer Single auf Albumkurs

Auch auf seiner neuen Single „Sweet Danger“ spielt Obongjayar mit den Stimmungen. Der feine Grat zwischen Risiko eingehen und (eventuell) belohnt werden zieht sich quer durch den Song und dient gewissermaßen als Metapher für das Abwägen bei Versuchungen. Was er selber wählt? Das steht bei dem ansteckend lebensbejahenden Sänger wohl außer Frage. „I’m a wild boy baby, I am trouble“  – alles gesagt. 

Mitsamt der neuen Single hat Obongjayar auch obendrein ein neues Album angekündigt. Drei Jahre nach seinem Debüt „Some Nights I dream of Doors“ folgt der nächste Langspieler. „Paradise now“ heißt es da im Titel, und es ist Auslegungssache, ob das mehr als eine Aufforderung oder ein Jetzt-Zustand verstanden werden darf. Fest steht jedenfalls, dass sein Zweitling am 30. Mai erscheint, 15 Tracks (mitsamt eines Little-Simz-Features) beinhaltet und die Grenzen von Hip-Hop, Afrobeats, Soul und Electronica derartig verschwimmen lässt, dass man ihn auch in Zukunft immer wieder anrufen wird.

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