FILM

Terminator – Dark Fate: Das Actionepos geht in die nächste Runde

Die Filme der „Terminator“-Reihe haben ihren Platz in der jüngeren Filmgeschichte sicher: Mit „Terminator“ und „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ schuf Regisseur James Cameron zwei Klassiker des Actionkinos, die ihren Kultstatus bis heute nicht verloren haben. Ursprünglich als Trilogie geplant, wurde der dritte Teil der Reihe, der 2003 unter dem Titel „Rebellion der Maschinen“ ins Kino kam, nicht von Cameron selbst umgesetzt. Danach folgten mit „Die Erlösung“ (2009) und „Genisys“ (2015) zwei Filme, die die Cyborg-Geschichte an anderer Stelle fortführten – und nicht nur an der Kinokasse enttäuschten. Bei dem nun kommenden „Dark Fate“ hat Cameron die Fäden wieder selbst in der Hand: Auch wenn er den Regieposten an Tim Miller („Deadpool“) abgegeben hat, war er doch zentral an der Ausarbeitung der Story beteiligt.

Zurück zu den Anfängen

Nach dem Flop des letzten Films ist „Dark Fate“ wieder deutlicher an den Originalfilmen der Reihe orientiert. Und zwar so sehr, dass die Handlung verdächtig stark an die des ersten Films erinnert: Zwei Terminatoren aus der Zukunft werden zurück in die Gegenwart geschickt. Das sind dieses Mal die hightech-mäßig modifizierte, aber noch immer menschliche Soldatin Grace (Mackenzie Davis) sowie ein neuer Terminator (Gabriel Luna) mit Namen Rev–9. Die beiden Zeitreisenden landen in Mexiko, wo sie einem jungen Mädchen namens Dani (Natalia Reyes) hinterherjagen, die – so kennen wir es aus den ersten Teilen – eine große Rolle für die Zukunft der Menschheit zu spielen haben wird.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Die Absichten der Gesandten aus der Zukunft sind aber durchaus unterschiedlicher Art: Grace will das Mädchen schützen, und der Terminator will – es liegt wohl in seiner Natur – beide terminieren. Zu Hilfe kommt den erstgenannten niemand geringeres als Sarah Connor (Linda Hamilton), mit der zusammen sich die zwei Frauen gegen den Terminator zur Wehr setzen. Wie schon in Teil eins steht die Flucht vor dem Killer-Roboter  im Mittelpunkt der Geschichte. Wer die Trailer des neuen Films gesehen hat, weiß zudem, dass auch Arnold Schwarzenegger wieder mit von der Partie ist. Wie seine Rückkehr erklärt wird, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Erzählt werden darf jedoch, dass seine Rolle ungemein humorvoll gestaltet ist.

Ob der Film den Vergleich mit den Klassikern der Reihe standhält, muss letztlich jede*r selbst beantworten. Gespannt sein darf man auf jeden Fall – auch darauf, ob der Satz „I’ll be back“ noch ein weiteres Mal eingelöst wird oder, ob nach „Dark Fate“ ein für alle Mal Schluss ist.

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