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Eindeutig hitverdächtig: Thabilés neues Album „Read my Lips“

Zu sehen ist die Sängerin Thabilé ich einem hochgeschlossenen, schwarzen Strickoberteil und mit knallgrünem Lidschatten und passenden Ohringen.
Das neue Thabilé-Album „Read my Lips“ ist Anfang Mai 2022 erschienen.Foto: Daniela Meise

Als Thabilé am 6. Mai 2022 ihr Album „Read my Lips“ veröffentlicht hat, war eins sofort klar: Die stimmliche Präsenz, die gleichzeitig eine umarmende Wärme verströmt, hat absolutes Hitpotenzial.

Insbesondere die Tiefe und Sinnhaftigkeit, die Thabilé den Songs wie „Read my Lips“, „The Promised Land“ oder „The Garden has died“ angedeihen lässt, gibt der poppigen Weltmusik-Platte eine berührende Wirkkraft. Das ist aber nicht nur dem Talent der Sängerin geschuldet, die Vielfalt des Albums entspringt auch ihrer Lebensgeschichte.

Ihre musikalischen Wurzeln hat Thabilé ihrer Mutter zu verdanken, die als Teil eines Chores die ganze Welt bereist hat. Soul und Gospel hat sie quasi im Blut. Ihre ethnischen Wurzeln liegen in einem Township im südafrikanischen Johannesburg. Die Single „Play it Back“ widmete sie also sicher nicht ohne Grund dem überwältigenden Gefühl der Mutterliebe.

Seit fünf Jahren lebt die 34-Jährige nun aber bereits in Stuttgart. Ihr Debütalbum von 2018 hatte sie noch nach ihrem Heimatort benannt, „Dlamini Echo“, und das hatte damals auch seinen Grund: „Missing a vital member of a family can have long-lasting mental effects. This album is about healing those scars caused by loss and abandonment. And just as the healing commences, it brings with it the much-needed self-love and confidence to you becoming the person of your dreams“, erklärt Thabilé die emotionale Tiefe ihrer Musik.

Dem Sog ihrer neuen Song kann man sich aber auch aus einem weiteren Motiv nicht entziehen: Die Liebe, die Thabilé für das Singen und ihre Musik empfindet, ist den zwölf Songs ihres neuen Albums „Read my Lips“ in jeglicher Hinsicht anzuhören.

Konzerttermine: Hier kannst du Thabilé bald live erleben

  • 08. 5. Stuttgart – Theaterhaus
  • 13. 5. Stadecken-Elsheim – Burgscheune
  • 21. 5. Münster – Hot Jazz Club
  • 17. 6.  Hamburg – Hebebühne
  • 6. 8.  Bücken – TBA
  • 22. 10. Sindelfingen – Pavillon
  • 3. 8. 2023 Bad Neustadt – Stadtfest

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