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The Death of Stalin

Was macht man in Russland mit dieser rasanten Satire über den Tod des russischen Diktators? Natürlich verbieten. Ein Grund mehr, „The Death of Stalin“ zu gucken!

„Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas so Ekelhaftes gesehen!“ Das sagte die Vorsitzende des Kulturkomitees der Duma, nachdem sie Armando Iannuccis Satire und Graphic-Novel-Verfilmung „The Death of Stalin“ gesehen hatte. Und was ihr nicht gefällt, kann ihrem Boss auch kaum gefallen haben. Hatte Putin doch letztes Jahr gesagt, dass der Westen den in Russland sehr geschätzten Josef Stalin dämonisiere, um Russland anzugreifen. Und was gibt es Dämonischeres, als eine Filmsatire über einen Massenmörder, der beim Mozarthören das Zeitliche segnet? So etwas gehört nun wirklich verboten! Was es in Russland nun ja auch ist. Hier im Westen dagegen kann man das schamlose Treiben aktuell im Kino sehen: Steve Buscemi als Chruschtschow, Ex-„Transparent“-Star Jeffrey Tambor als Malenkow und Monty-Python-Legende Michael Palin als Molotow rangeln 1953 nach dem Tod Stalins um dessen Nachfolge, inklusive Slapstick und Exekutionen. vs

Die Vorstellungen von „The Death of Stalin“ in Ihrer Stadt gibt es hier.

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