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The Lumineers kommen auf Tour

Natürlich spielt The Lumineers noch ihren Überhit „Ho Hey“, doch spannender werden die intimen Momente ihrer Shows.

The Lumineers kommen auf Tour.
Foto: Universal Music

Wesley, Jeremiah, „Ho hey“ dürfte vor sieben Jahren dafür gesorgt haben, dass ihr nie wieder arbeiten müsst. Wie ist das Verhältnis zu dem Song?

Wesley Schultz: „Ho Hey“ kam über uns als Segen mit kleineren verstecken Nebenkosten. Manche Leute wenden sich halt schnell wieder von dir ab, andere wollen, dass du für immer die „Ho hey“-Band bleibst – aber das ist illusorisch. Insgesamt haben wir aber viel mehr gewonnen als verloren.

Jeremiah Fraites: Speziell bei Festivals spielen wir das Stück bewusst schon früh im Set, damit sich die Leute auf all die Songs konzentrieren können, die sie vielleicht noch nicht von uns kennen.

Habt ihr sonst noch Tricks, um das Publikum für euch einzunehmen?

Schultz: Oft denken Bands, sie müssten besonders laut spielen. Wir hingegen haben die Angewohnheit, gerade bei großen Shows eher intim und besonnen zu spielen. Diese Lektion haben wir gelernt, als wir mit U2 auf Tour waren. Die Leute hören auf einer Party eher dem Ruhigen zu, der ab und zu ein paar kluge Sätze sagt, als dem Besoffenen, der ohne Pause plappert.

Ihr seit vor zehn Jahren von New York nach Denver gewechselt. Wozu war es gut, von der Ostküste in die Provinz zu ziehen?

Schultz: Denver ist cool. Es gibt dort 300 Sonnentage im Jahr, und du kannst sehr viel draußen machen. Außerdem haben wir dort unsere Frauen kennengelernt. Als Band war für uns maßgeblich, dass wir in Denver keine Nebenjobs mehr brauchten und uns ganz um unsere Musik kümmern konnten. Auch der Konkurrenzdruck ist viel geringer als in New York.

„III“ ist ein anspruchsvolles Album in drei Kapiteln und mit zahlreichen Charakteren. Irgendwie ist es aufgebaut wie eine TV-Serie.

Fraites: Ja, das ist Absicht. Wir haben zu jedem Song ein Video gedreht und wollen das Ganze gern auf einem Filmfestival zeigen. Für manche Leute ist der Inhalt der Lieder möglicherweise ein bisschen düster, doch das Risiko wollten wir eingehen.

Tourdates

7. 11. München

13. 11. Hamburg

14. 11. Berlin

19. 11. Köln

Tickets gibt es bei Eventim.

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