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The North Water: Showdown mit Colin Farrell in der Arktis

Die Serie „The North Water“ nach dem gleichnamigen Roman von Ian McGuire aus dem Jahr 2016 ist was für ganze Kerle. Wahrscheinlich wurde deshalb Colin Farrell für die Rolle Henry Drax gecastet, der im Jahr  1858 als Maschinist und Harpunier auf der Volunteer anheuert, einem Walfangschiff, das schon bald Kurs auf die Baffinbucht nimmt.

Der Roman erschien 2016 und war im gleichen Jahr für den Booker Prize nominiert. Die New York Times führt ihn unter den zehn besten Büchern des Jahres. Bereits drei Jahre später begann Andrew Haigh („45 Years“) mit der Serienverfilmung, die dann wegen des Lockdowns vor den letzten vier Drehtagen unterbrochen werden musste. „The North Water“ startet jetzt als Stream auf Magenta TV.

Bald schon merkt der Schiffsarzt Patrick Summer (Jack O’Connell), dass mit Drax eigentlich nichts stimmt. Drax ist ein eiskalter Mörder, doch der Rest der Besatzung ist nicht viel besser. Was aber will die Volunteer wirklich im unwirtlichen Polarmeer? Wale fangen oder vielleicht doch was ganz anderes? Nur Kapitän Brownlee und seine engsten Vertrauten wissen es, doch schon bald wird Brownlee von Drax ermordet. Die Situation auf der Volunteer spitzt sich zu, vor allem zwischen Drax und Summer.

„The North Water“ ist die ideale Serie fürs Einstimmen auf den kommenden Winter. Vielleicht ist sie auch so was wie eine moderne, brutale und kalte Variante von „Die Schatzinsel“. Aber das ist jetzt verdammt weit hergeholt. jw

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