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The Who and the What: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg

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(Foto: © Klaus Lefebvre)

Ein Well made Play jenseits des Wohlfühltheaters: Ayad Akhtars „The Who and the What“

Vor einem Jahr zeigte das Schauspielhaus in seiner auf aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen fokussierten Reihe „FAQ-Room“ die Erstaufführung von Ayad Akhtars „Geächtet“ – und landete mit der auf den ersten Blick harmlosen Dinnerkomödie, auf den zweiten Blick hellsichtigen Parabel zum Zusammenleben der Kulturen einen unerwarteten Hit, der bald darauf an verschiedenen Häusern nachgespielt wurde.

Entsprechend ist es nachvollziehbar, dass man sich an der Kirchenallee das Erstaufführungsrecht eines weiteren Akhtar-Stücks sicherte: „The who and the what“ handelt von einer jungen Frau in Atlanta, die an einer religionshistorischen Studie über den Islam arbeitet und dabei ihren aus Pakistan stammenden Vater dazu bringt, ihr Blasphemie zu unterstellen.

Der Hintergrund des 2014 uraufgeführten Stücks ist härter, klingt weniger nach Well Made Play als noch „Geächtet“, aber Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier ist bekanntermaßen durchaus erfolgreich darin, auch aus der unzugänglichsten Vorlage ein unterhaltendes Element herauszukitzeln.

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