Spezial

„Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?“ – endlich in den deutschen Kinos

Zwei Paar Füße und eine Hand, die ein dazwischenliegendes Buch hochhebt sind zu sehen. - Filmstill aus „Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?“
Die Begegnung zwischen Lisa und Giorgi – eindrücklich, aber vergänglich.Foto: Grandfilm

Alexandre Koberidzes zweiter Spielfilm feierte nicht nur seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021 und wurde dort mit dem Fipresci-Preis ausgezeichnet. Die geheimnisvolle Liebesgeschichte „Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?“ räumte auch auf zahlreichen anderen Filmfestivals Preise ab. Das liegt aber nicht nur an der Story …

Der Film steigt romantisch ein, mit einer märchenhaften Begegnung und einem echten „Liebe auf den ersten Blick“-Moment, als die beiden Hauptfiguren Lisa und Giorgi sich in der georgischen Stadt Kutaissi für einen kurzen Moment begegnen. Die Geschichte nimmt gleich zu Beginn schon eine überraschende Wendung, denn Lisa ist verflucht und ihr Fluch prallt auf Giorgi ab. Am nächsten Morgen wachen beide als andere Menschen auf, mit anderen Gesichtern – und finden erst einmal nicht zusammen. Aus ist es mit dem modernen Märchen. Die Liebesgeschichte wandelt sich dann auch – und zwar in eine Liebeserklärung an den Fußball.

Doch das ist gar nicht schlimm, denn schon bald geht das Leben in der Stadt weiter. Straßenhunde tummeln sich, die Fußballweltmeisterschaft beginnt, und eine Filmcrew, die sich der Aufgabe verschrieben hat, die wahre Liebe zu finden, könnte ganz am Schluss dann doch noch Lisas und Giorgis Rettung sein …

„Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?“ ist ein poetisch inszenierter Film, der ein Fenster in eine echte georgische Stadt öffnet. Statt die Lovestory plakativ aufzuspannen, wirken viele Szenen und Momente im Film beinahe dokumentarisch. Ein tolle Möglichkeit, in das einzigartige Georgien einzutauchen.

Sie dir hier den Trailer zum Film an

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