FILM

Robert Rodriguez: Kinder retten die Welt

„We can be Heroes“: Als Außeridische die Erde angreifen, alle Superhelden auf einen Schlag außer Gefecht setzen und auf einem ihrer Raumschiffe gefangen nehmen, hat die Stunde der Superheldenkinder geschlagen. Obwohl in einem vermeintlich sicheren Versteck untergebracht, werden sie nicht nur von den Außerirdischen angegriffen – es gelingt ihnen sogar die Flucht aus dem bestbewachten Superheldenzentrum. Dann schlagen die Kinder unter Leitung vonMissy Moreno (Yaya Gosselin) zurück, indem sie ihre individuellen Stärken in den Dienst der Gruppe stellen und mit Hilfe von Zeitmanipulation, Körperveränderung und Zukunftsvorhersage den Feind bekämpfen.

„We can be Heroes“ ist pünktlich zu Weihnachten die Fortführung des Genres Märchen mit den Mitteln der Zeit. Das Böse hat seinen Ursprung in unserer Realität – der scheidende Präsident der USA gehört den bösen Mächten an und muss bekämpft werden. Doch selbst in den Reihen der Kinder steckt der Feind, und was ist schon die Vorhersage der Zukunft durch die Kreation der Zukunft? Robert Rodriguez hat mal Märchen für erwachsene Kinder gemacht – Splatterfilme voller Kitsch, Gewalt und mit viel Liebe. Wieder und wieder hat er seine „Mariachi“-Geschichten und „Machete“-Plots fortgeführt. Auch seine Superhelden kommen schon in die Jahre. In „We can be Heroes“ müssen die Kinder von Sharkboy und Lavagirl die Abenteuer ihrer Eltern aus einem früheren Superheldenfilm fortsetzen, weil die Eltern zu den entführten Superhelden zählen. Früher hat man, um Weihnachten zu ertragen, Film von Rodriguez wie „Desperado“ und „El Mariachi“ auf Video angeschaut. Heute streamen die Kinder „We can be Heroes“ auf Netflix, und die Eltern schauen sicher zu.

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