„Zwei Freundinnen“ von Claude Chabrol bei Arte
Drei sind wie immer eine oder einer zu viel: Zur wohlhabenden Frédérique und der unorthodoxen Why gesellt sich Architekt Paul – und die Dreiecksbeziehung explodiert!
„Zwei Freundinnen“ läuft am 16. Februar bei Arte und ist bis 14. Juli in der Arte-Mediathek zu finden.
Die wohlhabende Frédérique (Stéphane Audran) liest auf einer Pariser Seine-Brücke eine junge Frau auf, die sich mit Pflastermalerei durchs Leben schlägt und kein Zuhause hat. Sie heißt Why (Jacqueline Sassard). Die schöne, kühle Frédérique fühlt sich von der ebenso schönen, sanften jungen Frau angezogen und nimmt Why mit in ihre Villa in Saint-Tropez. Die beiden Frauen beginnen ein Verhältnis miteinander. Frédériques Leben in Saint-Tropez ist der Inbegriff des süßen Nichtstun; doch zwischen Roulettetisch und Pokerabend gähnt die Langeweile. Als bei einem Pokerabend ein neuer Gast auftaucht – der Architekt Paul Thomas (Jean-Louis Trintignant) – und mit Why flirtet, geht sie darauf ein und verbringt mit dem jungen Mann die Nacht.
Frédériques Eifersucht ist geweckt. Sie weiß nicht nur das nächste Rendezvous der beiden zu verhindern, sondern fängt selbst eine Beziehung mit Paul an und lädt ihn ein, mit in die Villa zu ziehen. Why ist nun die von beiden Verlassene, scheint es aber mit Fassung zu tragen. Doch unter der Oberfläche des seltsamen Dreiecksverhältnisses schwelen Eifersucht, Abhängigkeit und Hass – und führen zum tödlichen Ende.