„Actually good“ von Lambert: Filmreif?
Sein neues Album hat Lambert aus den Ruinen einer geplatzten Fernsehserie gerettet. Die Geschichte klingt fast zu gut, um wahr zu sein …

Es klingt wie der Plot einer absurden Sitcom: Auf Anraten seiner Tochter wollte Pianist und Komponist Lambert sein Repertoire erweitern und erstmals in einer Serie mitspielen, genauer gesagt einer britischen Show über die sogenannten „Ice Cream Man Murders“, die bis heute ungelöst sind. Lambert sollte den Detektiv spielen, aber seine ikonische Maske dabei weitertragen – vielleicht nur bedingt überraschend, dass er das im Nachhinein als „wahrscheinlich die schlechteste Entscheidung meines Lebens“ bezeichnet. Nach Konflikten mit dem Regisseur floh der Musiker vom Dreh, ohne Gehalt, dafür mit einer gebrochenen Rippe.
Die Serie, die „The Stranger“ hätte heißen sollen, wurde nie beendet, doch glücklicherweise hatte Lambert den Soundtrack bereits im Voraus geschrieben und aufgenommen. Die gerettete Musik hat er überarbeitet und zu seinem neuesten Album gemacht, das einen klingenden Namen trägt: Im Gegensatz zur Serie sei die Musik nämlich „Actually good“, so Lambert. Als Beweis, dass er sich diese ganze Geschichte nicht ausgedacht hat, dienen die Musikvideos zur Platte, die aus Drehmaterial zu „The Stranger“ zusammengeschnitten sind.
Musik


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