Aldous Harding: Designer
Der Neuseeländerin Aldous Harding verfallen alle. Sogar Menschen, die ansonsten mit Folk nichts anfangen können.

Es wirkt ein bisschen so, als würde die Neuseeländerin Aldous Harding nach Titeln suchen, die im größtmöglichen Gegensatz zu ihrer Musik stehen: Nach dem Vorgänger „Party“ nennt sie ihr drittes Album jetzt „Designer“. Bei „Party“ fand ich eine gewisse Scheere durchaus reizvoll, aber wäre das der einzige Grund für die Titelwahl, würde ich meinen Humor doch kritisch hinterfragen“, relativiert Harding im Interview mit kulturnews. „An dem Wort ,Designer’ gefällt mir der breite Assoziationsspielraum. Während die sehr reduzierte Platte „Party“ von gelegentlichen Ausbrüchen geprägt war, sind die neuen Songs insgesamt zugänglicher und für deine Verhältnisse fast schon üppig arrangiert. „Wenn ich auf dem letzten Album ein paar ausprobierende Schritte gemacht habe, ist „Designer“ die komplette Vorwärtsbewegung. Bei „Party“ habe ich die Hörer in einen Albtraum reingezogen, sie waren ganz nah bei mir und konnten sich oft nur an meiner Stimme festhalten. Diesmal wollte ich es leichter haben und mehr Freiräume anbieten, damit sich der Hörer innerhalb der Songs bewegen kann. Man könnte sagen, dass ich mehr designt habe – nur bedeutet das nicht, dass es für mich weniger emotional oder ehrlich gewesen ist. “
Tour
18. 11. München
19. 11. Köln
20. 11. Berlin
26. 11. Hamburg
Tickets gibt es bei Eventim.
Musik

- Tourneen

Fluppe auf Tour: Mit Poesie Richtung Weltuntergang

Shinier World Tour: Art Garfunkel kommt nach Hamburg
Hörenswert

Dad Harmony: Schwedische A-cappella-Väter auf Tour
Es begann auf einem Junggesellenabschied, heute haben Dad Harmony Fans auf der ganzen Welt. Jetzt kommen die Schweden nach Deutschland.

Fast am Altar: Blondshells Fur Elise
Manchmal ist die schönste Metapher eine, die eigentlich gar nicht passt. Mit „Fur Elise“ veröffentlicht Blondshell alias Sabrina Teitelbaum einen Song, der klingt wie die vorletzte Szene eines Coming-of-Age-Films.

- Tourneen |
- Live
