„Camille Claudel & Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin“ in der Alten Nationalgalerie
In Berlin sind jetzt in einer Doppelausstellung die bedeutendsten Werke der Rodin-Schüler Camille Claudel und Bernhard Hoetger zu sehen.
Ihre erste gemeinsame Ausstellung vor 120 Jahren in der Pariser Galerie von Eugène Blot war ein Ereignis – und gleichzeitig Anfangs- bzw. Endpunkt der Karrieren der Auguste-Rodin-Schüler Camille Claudel (1864–1943) und Bernhard Hoetger (1874–1949). Während Claudel auch durch die enge Verknüpfung von Werk und Biografie zu einer der bedeutendsten Bildhauerinnen aufstieg, geriet der junge deutsche Künstler Hoetger in Vergessenheit.
Die Alte Nationalgalerie in Berlin bringt uns die beiden und ihre bedeutenden Werke mit der Ausstellung „Camille Claudel & Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin“ vom 6. Juni bis 28. September wieder nahe. Es handelt sich um die umfangreichste Präsentation der Werke von Camille Claudel in Deutschland seit fast zwanzig Jahren.








