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Anders als geplant

Von Carsten Schrader

Während Kritiker sich bei jedem Destroyer-Album mühen, den veränderten Sound von Dan Bejars Projekt zu beschreiben, quält ihn selbst eine ganz andere Frage. „Warum kann ich als Künstler nicht ohne Unsicherheit kreativ sein? Bei jeder Platte entwerfe ich Konzepte, von denen ich eigentlich schon ganz genau weiß, dass sich die ursprünglichen Ideen nach und nach verabschieden werden.“ So sollte „Have we met“ ursprünglich ein Konzeptalbum zum Jahr-2000-Problem werden, doch am Ende saß er mit alten Textfragmenten allein am Computer. Wie vor „Kaputt“ sind Bejar seine kryptischen Lyrics wichtiger als die Melodien, doch das Crooning der jüngeren Veröffentlichungen behält er bei. Erst im zweiten Schritt kam dann mit Sound-Meister John Collins und Gitarrist Nic Bragg die so anspielungsreiche wie unberechenbare Musik hinzu. cs

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