- Review
Arnold Burk lockt mit „Unten“ nach Wien
Der Wahlwiener Arnold Burk feiert in seiner Debütsingle die österreichische Hauptstadt – mit einer gehörigen Prise Selbstironie.

Dass Österreich sich vor Deutschland nicht verstecken muss, wenn es um gute Musik geht, ist seit längerem klar. Ja, seit ein paar Jahren scheinen die interessantesten deutschsprachigen Songs fast ausschließlich aus Wien zu kommen. Was hat die Hauptstadt an sich, dass sie die Kreativität dermaßen beflügelt? Wer weiß. Fest steht: Sie tut es – und das sogar für Leute, die aus dem Norden zugezogen sind. Wir Arnold Burk, der mit seiner Debütsingle „Unten“ genau dieses Phänomen besingt. Schaut jetzt hier das zugehörige Video.
Arnold Burk ist in Heidelberg geboren, pendelt aber schon länger zwischen Berlin und Wien. Warum, das erklärt „Unten“ selbst denkbar elegant: „Berlin, Berlin, die Stadt war dein Traum/Du konntest ja nicht wissen, dass dich da niemand braucht“, heißt es in der Strophe. Und im Refrain: „Schau mal nach unten/Es ist nicht mehr so tief/Du bist schon weit gefallen/Komm zu uns, komm nach Wien“.
Burk, der mit vollem Namen Martin Arnold Christian Burk heißt, unterlegt diese Einladung mit einem schmissigen Beat zwischen Indierock, Pop und Avantgarde. Stichwort: Krautpop. Als Kontrabassist und Komponist ist er schon weit herumgekommen, hat viele internationale Konzerte gespielt. Mit „Unten“ hat er nun seine erste eigene Single veröffentlicht – und kündigt zugleich sein Debütalbum an, das im Sommer dieses Jahres erscheinen wird.
Auch ein Konzert ist bereits angekündigt – natürlich in Wien. Arnold Burk tritt am 7. Juni 2024 im Rhiz auf.
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