FILM

Streamen statt sehen: „Artemis Fowl“ bleibt zu Hause

Die „Harry Potter“-Epigonen geben sich im Kino ja schon seit langem die Klinke in die Hand: Junghelden wie Katniss Everdeen („Die Tribute von Panem“-Reihe), die Figuren der „Maze Runner“-Filme oder der Halbgottsohn Percy Jackson. Auch Artemis Fowl, jugendliches Oberhaupt einer alten irischen Verbrecherdnyastie, sollte sich dazu gesellen. Durch Corona landet die Verfilmung der Fantasy-Buchsaga von Eoin Colfer, bei der Hollywoodstar Kenneth Branagh Regie führte, nun statt im Kino als Stream direkt auf der Streamingplattform Disney+.

Artemis, gespielt von Ferdia Shaw, entführt aufgrund des Geldmangels der Gaunersippe die Elfe Holly, um Lösegeld zu erpressen. Stattdessen kommt es zu einem Krieg mit dem Elfenvolk – Artemis kommt aber auch auf die Spur seines vermissten Vaters (Colin Farrell) …

Auf Bewertungspattformen wie Rotten Tomatoes hat „Artemis Fowl“ alarmierend niedrige Zuspruchswerte. Mal sehen, wie die 125-Millionen-Dollar-Produktion ohne Kinoumsatz aus der Sache rauskommt. Und ob Disney seine Strategie, seiner Streamingplattforn gegenüber dem Kino aktuell den Vorzug zu geben, wie man es bei „Mulan“ tat, weiter erfolgen wird – wenn der Umsatz mit den Filmen nicht stimmt.

„Artemis Fowl“ ist bei Disney+ verfügbar.