Außer Stormzy: Fünf Glastonbury-Performances, die wir feiern
Leider haben wir es dieses Jahr nicht auf das Glastonbury Festival geschafft. Eine Retrospektive auf das – wie immer – fabelhafte Programm haben wir trotzdem.

Wir haben das Glastonbury 2019 sehnsüchtig von der anderen Seite des Teichs betrachtet. Auch im Vorlauf zum Festival war dieses Jahr ja wieder klar, dass man das eigentlich nicht verpassen dürfte. Aus unserer Redaktion war niemand auf der Worthy Farm, um Stormzy dabei zuzusehen, wie er Geschichte schreibt – wir haben unsere FOMO-bedingte Sehnsucht in eine Liste der Performances kanalisiert, die uns dieses Jahr besonders neidisch gemacht haben:
Billie Eilish braucht mit Sicherheit keine Vorrede mehr. Die Überraschungsnewcomerin des Jahres spielte dieses Jahr auf dem Glastonbury eine Single aus ihrem Debütalbum „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ – „Bury a Friend“.
Was wäre Glastonbury ohne Indierock. Röhrenjeans und Gitarrenmusik gehört selbstverständlich dazu. Dementsprechend freuen wir uns besonders darüber, uns den Hit von The Killers, „Mr. Brightside“, im Nachhinein noch zu Gemüte zu führen.
Daher dürfen die australischen Psych-Rocker Tame Impala in einer Retrospektive des diesjährigen Glastonbury selbstverständlich auch nicht fehlen. Nachdem ihr letztes Album, „Currents“, bereits vier Jahre zurückliegt, ist es umso schöner, die neue Single „Borderline“ live hören zu können.
Die britische Hardcore-Sensation IDLES haben ihre tolle Split-Single „Danny Nedelko“ mit der von ihnen gewohnten Leidenschaft umgesetzt. Die Single ist ein Tribut an IDLES-Frontmann Joe Talbots Freund, den Frontmann der Bristoler Band Heavy Lungs. Nedelko widmete ihm im Gegenzug die Heavy-Lungs-Single „Blood Brother“.
Aber was wäre Glastonbury ohne zumindest einen der Gallagher-Brüder. Zusammen dürfte man die beiden seit Jahren zerstrittenen Oasis-Köpfe so bald vermutlich nicht wieder zu Gesicht bekommen. Dafür vertröstet Liam alle Oasis-Fans mit seiner neue Single „Shockwave“ aus dem kommenden Album „Why me? Why not“.
Musik

- Review

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