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Ausstellungseröffnung: Martin Kippenberger

Als der „Neue Wilde“ sorgte der Künstler und Lebemann Martin Kippenberger immer wieder für Aufsehen. Eine Retrospektive in Bonn würdigt nun sein Gesamtwerk.

Martin Kippenberger gilt als Punk der Malerei. Er führte ein Leben gegen den Strom. Was ihm gefiel, probierte er aus: als Maler, Musiker, Geschäftsführer oder Dozent. Er lebte, was das Zeug hielt – mit Partys und Drogen, brach die Schule ab, wurde rausgeworfen und sorgte immer wieder für Skandale. Kippenberger kümmerte das wenig, auch nicht, als er mit seiner Kunst den Papst verärgerte. Dass Kippenberger auch ganz seriös konnte, zeigen seine Selbstporträts. Aber wer will sich nicht von der Menge abheben? Und ganz ohne Humor wäre die Kunst ja auch zu trocken. Mit Collagen, Malerei, Zeichnungen und Skulpturen würdigt die Bundeskunsthalle Bonn den 1997 verstorbenen Inszenierungskünstler in der Ausstellung „Martin Kippenberger. Bitteschön Dankeschön. Eine Retrospektive“.

Bundeskunsthalle Bonn 1. 11.– 16. 2. 2020

Mehr Infos zur Ausstellung auf der Homepage der Bundeskunsthalle Bonn.

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